Donald Trump warnt erneut Venezuela

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    «Was in Venezuela passiert, ist eine Schande», meint Donald Trump. Er droht dem Land abermals.

    US-Präsident Donald Trump spricht während der Generaldebatte in New York,
    US-Präsident Donald Trump spricht während der Generaldebatte in New York, - EPA

    Das Wichtigste in Kürze

    • Für Donald Trump seien alle Optionen in Venezuela vom Tisch.
    • Er werde sich um Venezuela kümmern, meinte der US-Präsident.

    US-Präsident Donald Trump hat erneut eine Warnung an Venezuela gerichtet. Im Umgang mit dem südamerikanischen Krisenland lägen «alle Optionen auf dem Tisch», sagte Trump heute Mittwoch am Rande der Uno-Generaldebatte in New York. «Was in Venezuela passiert, ist eine Schande», sagte Trump vor Journalisten. «Ich will nur, dass Venezuela wieder in Ordnung gebracht wird. Ich will, dass die Menschen sicher sind.»

    «Wir werden uns um Venezuela kümmern», fügte Trump hinzu. «Alle Optionen sind auf dem Tisch, alle – harte und weniger harte – und Sie wissen, was ich mit hart meine.»

    Trump ist ein entschiedener Kritiker der Regierung von Venezuelas sozialistischem Staatschef Nicolás Maduro. Vor zweieinhalb Wochen hatte die «New York Times» berichtete, die US-Regierung habe in Geheimgesprächen mit venezolanischen Militärs einen Sturz der linksgerichteten Regierung in Caracas erörtert, aber schliesslich verworfen.

    «Militärische Option» möglich

    Im August 2017 hatten Medien berichtet, Trump habe seine Berater zu einer möglichen US-Invasion in Venezuela befragt. Etwa zur selben Zeit warnte der US-Präsident Venezuela öffentlich, dass angesichts der Unterdrückung der Opposition in dem südamerikanischen Land auch eine «militärische Option» möglich sei. In den vergangenen Jahrzehnten haben die USA wiederholt in lateinamerikanischen Ländern eingegriffen.

    Maduro wird vorgeworfen, die Demokratie in Venezuela auszuhebeln. Nach monatelangen Protesten der Opposition, bei denen im vergangenen Jahr 125 Menschen getötet worden waren, hatte Maduro durch eine verfassungsgebende Versammlung de facto das Parlament entmachtet, in dem die Opposition die Mehrheit hatte.

    Das lateinamerikanische Land leidet zudem unter einer schweren Wirtschaftskrise. Lebensmittel, Medikamente sowie Dinge des täglichen Bedarfs sind vielerorts knapp. Nach Uno-Angaben sind seit 2015 etwa 1,6 Millionen Menschen aus dem krisengeschüttelten Venezuela geflohen, die meisten in Staaten in der Region.

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