Donald Trump stellt Unabhängigkeit der Fed in Frage

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    USA,

    US-Präsident Donald Trump hat erneut die Zinspolitik der US-Notenbank Fed kritisiert.

    Fed-Chef Jerome Powell steht vor dem Weissen Haus.
    Fed-Chef Jerome Powell steht vor dem Weissen Haus. - dpa

    Das Wichtigste in Kürze

    • Donald Trump ist nicht zufrieden mit der US-Notenbank Fed.
    • Durch die Zinserhöhungen sieht er die Wirtschaft in Gefahr.

    «Ich bin nicht begeistert davon, dass er die Zinsen erhöht», sagte Trump am Montag der Nachrichtenagentur Reuters mit Blick auf den von ihm nominierten Fed-Chef Jerome Powell.

    Auf die Frage, ob er an die Unabhängigkeit der Notenbank glaube, sagte der Präsident, er glaube an eine Fed, die «das tut, was gut für das Land ist».

    «Fed up»: Donald Trump hat von Fed die Schnauze voll.
    «Fed up»: Donald Trump hat von Fed die Schnauze voll. - keystone

    Noch mehr Zinserhöhungen erwartet

    Als Reaktion auf das robuste Wachstum der US-Wirtschaft hatte die Fed den Leitzins in diesem Jahr bereits zwei Mal angehoben, allerdings nur sehr moderat. Zwei weitere Zinserhöhungen werden noch in diesem Jahr erwartet. Trump sieht dadurch allerdings die positive Entwicklung der US-Wirtschaft gefährdet.

    Dass ein US-Präsident die Zinspolitik der Notenbank in Frage stellt, ist aber ein höchst ungewöhnlicher Vorgang. Die Fed ist in ihren Entscheidungen unabhängig. Trumps Kritik kann die Sorge auslösen, dass die Notenbank nicht entschieden genug gegen Inflation vorgehen könnte. Powell hatte indes Mitte Juli versichert, dass die Fed «politische Erwägungen nicht berücksichtigt».

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