Corona-Pandemie lässt Zahl der Drogentoten in den USA in die Höhe schnellen

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    USA,

    Die Corona-Pandemie hat die Zahl der Drogentoten in den USA in die Höhe schnellen lassen.

    Beschlagnahmte Tabletten am New Yorker JFK-Flughafen
    Beschlagnahmte Tabletten am New Yorker JFK-Flughafen - AFP

    Das Wichtigste in Kürze

    • Mehr als 81.000 tödliche Überdosen binnen zwölf Monaten.

    In der zwölfmonatigen Auswertungsperiode bis zum Monat Mai starben mehr als 81.000 Menschen an einer Überdosis, wie die Gesundheitsbehörde CDC am Donnerstag (Ortszeit) mitteilte. Dies ist die höchste Zahl, die jemals binnen zwölf Monaten registriert wurde.

    Laut CDC zeigen die Daten eine starke Zunahme der Todesfälle durch Überdosis seit Beginn der Pandemie in den USA Anfang des Jahres. «Der Bruch im Alltag durch die Corona-Pandemie hat Drogensüchtige schwer getroffen», erklärte CDC-Direktor Robert Redfield. Während der Kampf gegen die Pandemie geführt werde, dürften «verschiedene Gruppen, die auf andere Weise betroffen sind, nicht aus dem Blick geraten».

    Seit 1999 starben in den USA 500.000 Menschen an illegalen Drogen oder verschreibungspflichtigen Medikamenten. Pharmaunternehmen wie Purdue Pharma müssen sich derzeit wegen des Vorwurfs vor Gericht verantworten, die Verschreibungen von Opioiden künstlich angeheizt und damit eine landesweite Krise verursacht zu haben. Den grössten Anteil an den Todesfällen durch Drogen hatte laut CDC jedoch illegal hergestelltes Fentanyl.

    Auch Kanada hatte am Mittwoch einen Anstieg der tödlichen Überdosen in diesem Jahr gemeldet.

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