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    Brände in USA & Kanada bringen Feuerwehr an den Rand ihrer Kräfte

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    USA,

    Die anhaltenden schweren Waldbrände im Westen der USA und in Kanada bringen die Feuerwehrleute an den Rand ihrer Kräfte.

    Flammen des Bootleg-Feuers erhellen den nächtlichen Himmel.
    Flammen des Bootleg-Feuers erhellen den nächtlichen Himmel. - AFP

    Das Wichtigste in Kürze

    • US-Heimatschutzbehörde beruhigt illegale Einwanderer in gefährdeten Zonen.

    Obwohl sie selbst mit mehreren Bränden zu kämpfen hatten, versprachen die kalifornischen Behörden am Samstag, Verstärkung für die rund 2100 Brandbekämpfer zu schicken, die derzeit im Süden des benachbarten Bundesstaats Oregon gegen das sogenannte Bootleg-Feuer im Einsatz sind. In der nordwestkanadischen Provinz Ontario hofften die Feuerwehrleute auf Verstärkung aus Mexiko.

    Das Bootleg-Feuer ist der derzeit mit Abstand grösste Brand in den USA. Am Samstag stand eine Fläche von mindestens der Grösse von New York City in Flammen. Erst sieben Prozent davon waren eingedämmt, wie die Behörden-Website Inciweb meldete. Aufgrund von Hitze, Dürre und Wind habe sich das Feuer deutlich ausgeweitet, hiess es auf der Website. Mindestens 20 Häuser wurden demnach zerstört.

    Die Behörden warnten, mehrere derzeit kilometerweit in die Luft reichende «Feuerwolken» könnten zu Blitzeinschlägen und «Feuertornados» führen. «Wir hatten eine Rekordhitze und einfach alle schlimmstmöglichen Bedingungen auf einmal», sagte eine Sprecherin des US-Forstbehörde, Suzanne Flory, der Zeitung «The Oregonian».

    In Kalifornien warnten die Wetterbehörden unterdessen vor mehreren Trockengewittern und gefährlichen Blitzeinschlägen. Während mehrere Gebiete evakuiert wurden, versicherte das Heimatschutzministerium allen illegalen Einwanderern in dem Gebiet, sie sollten sich nicht davor scheuen, Hilfe zu suchen. In Gebieten, in denen Katastrophen- und Notfallhilfe geleistet werde, gäbe es keine Kontrollen.

    In Kanada erwarten die Behörden in den kommenden Tagen extreme Temperaturen von Alberta bis Ontario. Für vier westliche Provinzen gab es Warnungen wegen schlechter Luftqualität. Nach Einschätzung von Wissenschaftlern wären die aktuellen Hitzewellen ohne den Klimawandel nicht denkbar.

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