Amazon bringt seine erste Kleiderkollektion heraus. Damit macht der Online-Versandhändler vielen US-Modeketten Konkurrenz.
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Das Logo des Weltkonzerns Amazon. - Keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Amazon steigt in die Modebranche ein.
  • Mit diesem Schritt macht der Online-Versandhändler vielen US-Ketten Konkurrenz.

Der weltgrösste Online-Versandhändler Amazon macht US-Modeketten mit seinem ersten Ladengeschäft für Kleidung Konkurrenz. Am Mittwoch eröffnete die erste Filiale der Marke «Amazon Style» in einem Einkaufszentrum in der Nähe von Los Angeles. Nach dem Internet-Shopping-Boom in der Corona-Pandemie setzt der Konzern damit auf eine Rückkehr zum klassischen Einzelhandel.

Der Einkauf soll dabei stark automatisiert werden. Kunden erhalten über Amazons App Kaufempfehlungen. Durch Scans von QR-Codes auf den Artikeln sollen Produktdetails sowie verfügbare Grössen, Farben und Bewertungen eines breiten Mode-Sortiments angezeigt werden.

Mit einer Fläche von knapp 2800 Quadratmetern ist das Geschäft deutlich grösser als Amazons bisherige Läden. Das US-Unternehmen ist als Allesverkäufer im Internet gross geworden. Es mischt aber schon länger auch den traditionellen Einzelhandel immer stärker auf.

Der Konzern betreibt unter anderem kleinere Ketten für Lebensmittel und andere Produkte. Ausserdem gehört Amazon die Supermarktkette Whole Foods. Laut US-Medien plant das Unternehmen auch grössere Ladengeschäfte im Stil von Kaufhäusern.

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