Neuigkeiten rund um die mit Rassismusvorwürfen konfrontierte Fasnachtsgugge «Negro Rhygass»: Der Name bleibt zwar, aber das Logo soll überprüft werden.
Ein Instrument der Basler Gugge Negro Rhygass.
Ein Instrument der Basler Gugge Negro Rhygass. - Keystone
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Das Wichtigste in Kürze

  • Die Basler Clique «Negro Rhygass» steht seit Wochen im Zentrum von Rassismusvorwürfen.
  • Das Logo soll von der Gugge eingehend geprüft werden.
  • Insbesondere deunkelhäutige Menschen haben sich durch die Karikatur angegriffen gefühlt.

Kaum ein anderes Thema hat Basel diesen Sommer so sehr bewegt, wie die Rassismusdebatte um die Traditions-Gugge «Negro Rhygass». Aktivisten hatten der Gugge nach dem 13. «Negro-Fescht» Rassismus vorgeworfen. In Basel entfachte daraufhin eine heftige Diskussion über Logo und Namen der Gruppe.

Entsprechend emotional war laut «20 Minuten» auch die Mitgliederbesprechung am vergangenen Mittwochabend. Es wurde entschieden, dass der Name zwar bestehen bleibt, da dieser aus Sicht der beteiligten Gugge keinerlei rassistische Hintergründe und Absichten beinhaltet. Eine Änderung des Logos wolle man aber überdenken. Dieses zeigt eine Karikatur im Bastrock und Knochen im Haar. Eine Frist der Änderung wurde bis anhin nicht kommuniziert.

Empfinden Sie das Logo der Negro Rhygass als rassistisch?