Partystress: Wie du als Gastgeber die Nerven behältst

    Marvin Kahlenberg
    Marvin Kahlenberg

    Bern,

    Der Besuch steht ins Haus und die Nerven liegen blank? Wir zeigen dir, wie du souverän die Lage beherrschst und deinen Gästen ein paar schöne Stunden bescherst.

    Party, Essen
    Lockere Stimmung statt zwanghaften Perfektionismus: Als Gastgeber solltest du nicht versuchen, alles zu kontrollieren. - Depositphotos

    Weihnachten steht unmittelbar vor der Tür und damit auch üppige Feste und Empfänge zu Hause. In der Rolle des Gastgebers kann das schon mal für Nervosität sorgen, schliesslich möchte man Freunden und Familie Momente bieten, die in Erinnerung bleiben.

    Von den richtigen Getränken über das Menü bis hin zu Beleuchtung, Musik und Co gibt es dabei gefühlt Tausende Sachen zu bedenken. Wir verraten dir, wie du bei all der Organisation Stress vermeidest.

    Mit unseren Tipps können nicht nur deine Gäste, sondern auch du die Party geniessen.

    Perfektionismus adé: Atmosphäre ist das A und O

    Das Wichtigste zuerst: Du musst bei deiner Feier nicht alles perfekt machen. Sofern du deine Gäste nicht in ihrer besten Abendgarderobe erwartest, muss dein Zuhause auch nicht den Eindruck eines aufwendig geschmückten Luxus-Chalets erwecken.

    Party, freunde, Getränke
    Wenn du dich bei der Organisation der Feier völlig verausgabst, kannst du den Moment wahrscheinlich nicht geniessen. Gehe es also leicht an. - Depositphotos

    Die meisten Gäste bemerken kleine Unvollkommenheiten gar nicht. Sie sind schliesslich gekommen, um eine gute Zeit miteinander zu verbringen – nicht um zu prüfen, ob deine Handtücher auch wirklich aus feinster türkischer Baumwolle sind.

    Anstatt die Feier detailversessen zu planen, solltest du dich fragen: Welche Atmosphäre möchte ich kreieren? Wie sollen sich meine Gäste fühlen?

    Aufgaben delegieren: Hilfe spart Zeit

    Bitte deine Gäste doch einfach darum, einen Teil des Essens oder Getränke mitzubringen. Das entlastet nicht nur dich selbst, sondern gibt auch anderen die Möglichkeit, aktiv zum Gelingen des Abends beizutragen.

    Nutze dabei die Stärken und Talente der Gäste: Vielleicht ist unter deinen Freunden ein talentierter DJ oder deine Schwägerin macht den besten Käsekuchen im ganzen Kanton ....

    Natürlich sind auch professionelle Catering-Services eine Option. Entscheidend ist schlicht und einfach, dass du aus deiner Party keine «One Man Show» machen musst.

    Weniger ist mehr: Konzentriere dich auf das Wesentliche

    Statt ein 5-Gänge-Menü erzwingen zu wollen und das absolute Küchenchaos auszulösen, solltest du einen minimalistischen Ansatz wählen: Konzentriere dich auf leckerere Gerichte, die dir garantiert gelingen. Qualität geht hier definitiv vor Quantität.

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    Einfache Gerichte mit dem gewissen Etwas machen mehr Eindruck als ein misslungenes Sternekoch-Menü. - Depositphotos

    Das eine oder andere Fertigprodukt kann dir ebenfalls viel Arbeit abnehmen, ohne dass deine Party ein «Discounter-Feeling» bekommt. Bei der Dekoration gilt: Ein paar gezielte Akzente können eine viel gemütlichere Atmosphäre schaffen als überladene Tische und Räume.

    Auch technische Hilfsmittel wie Apps zur Partyplanung oder Streaming-Dienste für die passende Musik können wahre Lebensretter sein!

    Nimm's mit Humor

    Dass bei einer Feier etwas schieflaufen wird, ist so gut wie sicher. Das Schlimmste, was du dann als Gastgeber tun kannst, ist, gestresst und gereizt zu reagieren.

    Tipp: Selbst der grösste Schlamassel lässt sich mit einem Lächeln und etwas Selbstironie ausbügeln. Und je entspannter und lockerer du bist, desto wohler fühlen sich deine Gäste.

    Kommentare

    User #6470 (nicht angemeldet)

    Wenn deine Party für Dich zum Stress wird, dann hast Du definitiv die falschen Leute eingeladen!

    _b

    da darf man ja hoffentlich anderer meinung sein ... wenn ich schon gaeste einlade, dann sollte es eine einladung sein. das ist ja nicht das byob bbq am see. also, verwoehne deine gaeste, gib ihnen guten wein und feines essen. lass sie den moment bei dir geniessen, ohne dass sie was mitbringen oder gar aufraeumen muessen.

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