Hunde und Allergene: Tipps für ein sauberes Heim

    Kiran Iqbal
    Kiran Iqbal

    Bern,

    Wenn dein Hund Allergene mit ins Haus bringt, ist das für dich als Allergiker ein echter Alptraum. Wir haben Tipps, um das zu verhindern.

    Hund im Homeoffice
    Damit der Vierbeiner keine Allergene ins Haus schleppt, gibt es einige Möglichkeiten, um vorzubeugen. - Depositphotos

    Für viele Hundebesitzer ist der tägliche Spaziergang mit ihrem Vierbeiner ein Highlight. Doch wer unter Allergien leidet, kennt das Problem: Der Hund bringt nach jedem Ausflug Pollen, Staub und andere Allergene mit ins Haus.

    Für empfindliche Menschen eine echte Belastung. Mit ein paar einfachen Massnahmen lässt sich das Risiko deutlich senken – und das Zusammenleben bleibt entspannt.

    Gründliches Abwischen nach jedem Spaziergang

    Ein oft unterschätzter, aber sehr wirksamer Trick ist das Abwischen des Hundes nach jedem Aufenthalt im Freien. Mit einem feuchten Tuch oder speziellen Hundetüchern lassen sich Pollen und Staubpartikel von Fell und Pfoten entfernen, bevor der Hund die Wohnung betritt.

    Hund, Fellbürste
    Eine gründliche Fellpflege ist essenziell. - Depositphotos

    Besonders an Bauch, Beinen und Pfoten haften viele Allergene. Diese kurze Prozedur schützt nicht nur Allergiker, sondern trägt auch zur allgemeinen Sauberkeit im Haushalt bei.

    Wer regelmässig abwischt, reduziert die Allergenbelastung deutlich und sorgt dafür, dass der Hund sich auch im Haus wohlfühlt.

    Regelmässige Bäder für den Vierbeiner

    Auch wenn nicht jeder Hund ein Fan von Wasser ist, hilft ein regelmässiges Bad dabei, Allergene gründlich aus dem Fell zu entfernen. Ein wöchentliches Bad mit einem milden, hypoallergenen Hundeshampoo reicht in der Regel aus, um die Allergenbelastung deutlich zu senken.

    Zu häufiges Baden sollte jedoch vermieden werden, da es die Haut austrocknen kann. Wer unsicher ist, kann sich vom Tierarzt beraten lassen, welches Shampoo und welcher Rhythmus am besten geeignet sind.

    So bleibt das Fell sauber und die Allergene haben weniger Chancen, sich im Haus zu verbreiten.

    Strategische Auswahl der Spazierwege

    Nicht jeder Weg ist gleich problematisch: Wer weiss, auf welche Pollen er allergisch reagiert, kann gezielt Spazierwege wählen, die weniger belastet sind.

    Hund und Frau beim Spazieren
    Um Allergene zu meiden, sollten Hundehalter die Route für einen Spaziergang vorab festlegen. - Depositphotos

    In der Hochsaison bestimmter Pollenarten lohnt es sich, Wiesen und Felder zu meiden und stattdessen auf befestigten Wegen zu bleiben. Auch das Vermeiden von Hundewiesen, auf denen viele Tiere herumtollen, hilft dabei, die Allergenlast zu reduzieren.

    Bürsten im Freien – der kleine Unterschied

    Ein weiterer effektiver Schritt ist das Bürsten des Hundes noch draussen, bevor er wieder ins Haus darf. Dabei werden lose Haare, Staub und Pollen entfernt, die sich sonst in Teppichen und Polstern verteilen würden.

    Gerade bei langhaarigen Rassen ist diese Massnahme besonders wichtig. Wer selbst allergisch ist, trägt dabei Handschuhe und eine Maske oder delegiert die Aufgabe an ein Familienmitglied.

    Regelmässiges Bürsten unterstützt zudem die Fellpflege und stärkt die Bindung zwischen Mensch und Tier.

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    Kommentare

    User #4661 (nicht angemeldet)

    Was sind Allergene? Habe schon über 30 Jahre Hunde und noch keiner hat mir was nach Hause geschleppt! Höchstens mal Flöhe von anderen, aber dies ist schnell ausgemerzt! Übrigens, Allergiker sollten keine Haustiere halten!

    User #5771 (nicht angemeldet)

    hundi? 20.- den tierarzt geben und alles ist fein.eine hundefreiesleben

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