Wie KI die Reiseplanung beeinflusst
Künstliche Intelligenz wird in der Reiseplanung immer wichtiger, doch viele bleiben skeptisch. Persönliche Beratung ist für viele weiterhin entscheidend.

Das Wichtigste in Kürze
- Viele Reisende nutzen noch keine KI für die Reiseplanung.
- KI hilft vor allem bei einfachen Aufgaben wie Suche und Vergleichen.
- Für komplexe Reisen vertrauen viele aber weiter auf Menschen.
Künstliche Intelligenz ist in aller Munde. Auch im Tourismus. Von Chatbots bis zu automatisierten Planungstools: Die Möglichkeiten scheinen grenzenlos.
Doch eine aktuelle Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov zeigt, dass viele Reisende weiterhin auf klassische Beratung setzen.
Drei von vier Befragten haben noch nie einen KI-Chatbot für die Reiseplanung genutzt. Besonders zurückhaltend zeigen sich ältere Generationen.
Aber auch bei Jüngeren ist die Nutzung weniger verbreitet als oft angenommen. Zwar kann sich rund ein Drittel eine künftige Nutzung vorstellen, fast ebenso viele lehnen diese jedoch ab.
KI als Helfer – nicht als Ersatz
Dort, wo KI bereits eingesetzt wird, wird sie vor allem als praktisches Werkzeug geschätzt. Sie hilft bei der Informationssuche, liefert Inspiration und unterstützt bei der Planung von Aktivitäten. Viele schätzen die Zeitersparnis und den geringeren Aufwand.

Gleichzeitig bleibt ein gewisses Misstrauen. Zweifel an der Verlässlichkeit von Informationen, Datenschutzbedenken und fehlende Verantwortung schrecken viele ab. Entsprechend wird KI vor allem für einfache Aufgaben genutzt, etwa Preisvergleiche oder schnelle Recherchen.
Sobald es komplexer wird, gewinnt der Mensch an Bedeutung. Bei Fernreisen, individuellen Routen oder weniger bekannten Destinationen vertrauen viele weiterhin auf persönliche Beratung. Gerade Familien setzen verstärkt auf Erfahrung und Unterstützung durch Fachpersonen.
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Auch bei Geheimtipps und besonderen Erlebnissen spielt menschliche Expertise ihre Stärke aus. Hier geht es nicht nur um Daten, sondern um Erfahrung, Feingefühl und lokale Kenntnisse.
Das Fazit ist klar: KI ergänzt die Reiseplanung, ersetzt sie aber nicht. Wer effizient planen will, nutzt digitale Tools. Wer sicher entscheiden will, setzt weiterhin auf persönliche Beratung.
Hinweis: Dieser Artikel wurde zuerst auf «Travelnews.ch» publiziert.








