Wie du günstig verreist: Island abseits der Touri-Preise

    Kiran Iqbal
    Kiran Iqbal

    Bern,

    Island ist für viele ein echtes Ferien-Highlight – und am besten, ohne viel Geld auszugeben. Entdecke, wie du die Naturwunder clever und günstig erlebst.

    land der welt
    Island fasziniert mit wilden Naturschauspielen, lässt Touristen jedoch leider oft tief in die Tasche greifen. - depositphotos

    Wasser stürzt hinter dir als silberner Vorhang hinunter, der Nebel kühlt die Haut. Ein gewaltiger Geysir schlägt rhythmisch aus dem Boden, während in der Ferne das Nordlicht still seine Bahnen zieht.

    Island atmet Urkraft und Naturwunder. Trotz seines Rufs als teures Reiseziel gibt es viele clevere Wege, Inselträume Realität werden zu lassen.

    Kostenfallen rechtzeitig erkennen

    Auf der Insel wird fast alles importiert. Das treibt die Preise für Restaurantbesuche und Unterkünfte merklich nach oben.

    Strom und Heizung sind dank Geothermie günstig, doch für Reisende wirkt das kaum entlastend. Extra teuer sind Souvenirs, Hotelzimmer und Mietwagen – wer spontan bucht, zahlt schnell den doppelten Preis.

    Island, Blumenwiese, Dorf
    Island ist kein günstiges Reiseland. Clever planen schützt vor teuren Überraschungen – dann kannst du die spektakuläre Insel sorglos geniessen. - Depositphotos

    Hilfreich ist es, Preise zu vergleichen, die Währungskurse im Blick zu behalten und Anschaffungen auf das Nötigste zu reduzieren. Auf diese Weise kannst du fiese Kostenfallen von vornherein vermeiden.

    Natur gratis erleben

    Die wahren Schätze Islands kosten dich nichts. Entlang der Südküste warten Seljalandsfoss und Skogafoss mit spektakulären Fotospots.

    In Nationalparks wie Thingvellir wanderst du direkt zwischen tektonischen Platten und spürst Erdgeschichte hautnah. Heisse Quellen brodeln öffentlich zugänglich, etwa in Reykjadalur, wo du im warmen Bach badest.

    Clevere Mobilität

    Ein Auto ist fast Pflicht, um die Insel zu erkunden. Willst du geschickt planen, reservierst du deinen Mietwagen Monate vor deinem Trip und sparst so deutlich.

    Wähle eher ein kleineres Modell, denn die Benzinpreise sind hoch und Nebenstrassen oft gut befahrbar. Für Alleinreisende lohnt es sich, über geführte Tagestouren nachzudenken – sie bündeln Transport, Wissen und manchmal sogar Mahlzeiten.

    Übernachten und Essen

    Selbstversorger fahren klar am besten. Ferienwohnungen oder Hostels mit Küche ermöglichen unkompliziertes Kochen, und lokale Supermärkte bieten solide Auswahl an allem, was man zum fröhlichen Ferienfutter braucht.

    Camping, Island, Reisende im Wohnwagen
    Auch Camper sparen viel Geld. - Depositphotos

    Im Sommer ist Camping so beliebt wie sinnig, es spart zusätzlich Kosten. Beim Wasser gilt: Fülle einfach deine Flasche aus dem Hahn, das Leitungswasser ist glasklar und von bester Qualität.

    Reisezeit geschickt wählen

    Im Juni bis August steigen die Preise und Besucherzahlen parallel. Besser dran bist du, wenn du im Frühling oder Herbst reist, wenn das Wetter verhältnismässig mild ist und Unterkünfte günstiger sind.

    Im Winter erlebst du Eiswelten, Höhlen und Nordlichter – dafür brauchst du warme (und oft teure) Kleidung und mehr Flexibilität bei der Tagesplanung. Wer abseits der Hochsaison reist, hat nicht nur mehr Ruhe, sondern auch mehr Geld für besondere Erlebnisse übrig.

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    Kommentare

    User #5860 (nicht angemeldet)

    Ja der "Frühling" macht spass, kein Witz. Aber: Minusgrade in der Nacht und grob um 10 bis 15 Grad am Tag (Wir hatten fast nur eitel Sonnenschein). Der Wind war bissig, ab und zu heftiges Schneetreiben. Das muss man schon mögen..:-)

    User #1766 (nicht angemeldet)

    Finde es schade, dass suggeriert wird, dass man sich ein Auto mieten soll. War schon mehrmals in Island und es klappt gut mit öV und Bus(touren). So sind dann auch wieder weniger Autos unterwegs in der wunderschönen Natur.

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