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    Zürich,

    Der Franken bleibt ein Trumpf für Schweizer Reisende. Doch wer günstig Ferien machen will, sollte nicht nur auf den Wechselkurs schauen.

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    Nicht nur der Wechselkurs zählt: Auch die Teuerung vor Ort entscheidet darüber, wie stark die Ferien das Budget strapazieren. - keystone/travelnews

    Der Schweizer Franken behauptet sich auch 2026 als starke Reisewährung. Gegenüber dem Euro hat er seit dem vergangenen Sommer erneut leicht zugelegt.

    Gleichzeitig hat der Franken unter anderem gegenüber der türkischen Lira, der schwedischen Krone und dem kanadischen Dollar an Wert gewonnen.

    Für Schweizerinnen und Schweizer bedeutet das: In vielen beliebten Ferienländern gibt es für den gleichen Betrag etwas mehr Kaufkraft.

    Euro Franken
    Euro Franken - keystone

    Die Wechselkursbewegungen fallen laut dem Wirtschaftsportal «cash.ch» zwar deutlich kleiner aus als in den vergangenen Jahren. Trotzdem zahlt sich der starke Franken gerade in Europa weiter aus: Der Euro ist gegenüber dem Franken das vierte Jahr in Folge etwas schwächer geworden.

    Das macht Ferien in der wichtigsten Reisedestination der Schweizer zumindest aus Währungssicht attraktiver.

    Nicht nur der Wechselkurs zählt

    Ob Ferien tatsächlich günstiger werden, hängt jedoch von einem zweiten entscheidenden Faktor ab: der Teuerung.

    In der Schweiz stiegen die Preise seit 2019 lediglich um rund elf Prozent. In der Eurozone lag die Inflation im gleichen Zeitraum hingegen bei mehr als 25 Prozent.

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    Weil der Franken gleichzeitig an Stärke gewonnen hat, ist die Kaufkraft der Schweizer Reisenden in vielen Ländern gestiegen. Raiffeisen-Ökonom Alexander Koch spricht deshalb von einer positiven Entwicklung.

    Ferien in Spanien, Frankreich oder insbesondere Norwegen seien für Schweizer heute erschwinglicher als noch vor einigen Jahren.

    Symbolbild Ferien
    Ferien sind wichtig, um unsere Gesundheit zu fördern. - Depositphotos

    Anders sieht es in Island aus: Dort ist das ohnehin hohe Preisniveau nochmals gestiegen. Das Land bleibt damit die teuerste Feriendestination Europas.

    Beeinflusst der Wechselkurs deine Ferienplanung?

    Wer besonders preisbewusst reist, findet in der Türkei weiterhin die günstigsten Ferien unter den wichtigsten europäischen Reisezielen. Allerdings schmilzt der Preisvorteil.

    Die anhaltend hohe Inflation hat einen Teil des Währungsgewinns wieder aufgezehrt.

    Hinweis: Dieser Artikel wurde zuerst auf «Travelnews.ch» publiziert.

    Kommentare

    User #4975 (nicht angemeldet)

    Das ist einfach eine Umfrage, aber Studie tönt natürlich viel besser. Wenn ich die Preise im Migros, Coop, Denner und Lidl vergleiche, habe ich dann auch eine neue Studie gemacht?

    User #2512 (nicht angemeldet)

    Der Franken ist überhaupt nicht stark. Wenn man die Inflation in der EU einrechnet, die teilweise 20 % im letzten fünf Jahren betragen hat, ist der Franken eher schwach, da er nicht mal die Inflation ausgleicht. Mittlerweile ist er auch von 0.90 Fr. auf fast 94 rp wieder gestiegen pro Euro. Normalerweise müsste der Franken bei 0.85 Fr. pro Euro stehen. Das Gegenteil ist der Fall

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