Diese 15 Orte sind für Touristen absolut tabu!

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Zürich,

Nicht alle Orte sind frei zugänglich. Aus Sicherheits-, Natur- oder Kulturgründen bleiben manche für Touristinnen und Touristen verschlossen.

Ilha da Queimada Grande
Die brasilianische Ilha da Queimada Grande gilt als eine der gefährlichsten Inseln der Welt und ist wegen ihrer giftigen Schlangen nur für Forschende zugänglich - Instituto Chico Mendes de Conservação da Biodiversidade

Die Welt ist voller Sehnsuchtsorte. Gleichzeitig gibt es Plätze, die selbst für neugierige Reisende unerreichbar bleiben. Hinter Zäunen, Mauern oder natürlichen Grenzen verbergen sich – oft geheimnisvolle – Orte, zu denen Touristen keinen Zugang haben.

Mal geht es um den Schutz sensibler Kulturen, mal um gefährliche Naturphänomene oder streng gehütete Geheimnisse. Wir zeigen 15 Beispiele weltweit, die für Reisende tabu sind – und erklären, warum hier Schluss ist mit Abenteuerlust.

1. Ilha da Queimada Grande (Brasilien)

Diese Insel ist bekannt für ihre extrem hohe Dichte an giftigen Schlangen, insbesondere der Lanzenotter. Ein Aufenthalt wäre für Reisende lebensgefährlich, da es kaum sichere Bereiche gibt. Deshalb ist der Zugang nur Wissenschaftlern unter strengen Auflagen erlaubt.

2. Sperrzone von Tschernobyl (Ukraine)

Nach der Reaktorkatastrophe vom 26. April 1986 blieb das Gebiet stark radioaktiv belastet. Einige Teile können zwar mit Guides besucht werden, die Kernzone bleibt jedoch gesperrt. Die Strahlung stellt dort weiterhin ein erhebliches Gesundheitsrisiko dar.

Sperrzone
Die Sperrzone rund um den havarierten Reaktor von Tschernobyl bleibt auch Jahrzehnte nach der Katastrophe von 1986 in weiten Teilen unzugänglich. - Adobe Stock

3. North Sentinel Island (Indien)

Die Insel ist die Heimat eines isolierten indigenen Volkes, das keinen Kontakt zur Aussenwelt wünscht. Besucherinnen und Besucher werden aktiv abgewehrt, was in der Vergangenheit bereits tödlich endete. Die indische Regierung hat daher ein striktes Betretungsverbot verhängt, um sowohl die Einheimischen als auch Fremde zu schützen.

4. Area 51 (USA)

Area 51 ist eine streng geheime Militärbasis der US-Regierung. Der Zutritt ist ohne Ausnahme verboten und wird militärisch überwacht. Wer sich dem Gelände nähert, riskiert eine empfindliche Strafe oder die Festnahme.

5. Lascaux-Höhlen (Frankreich)

Die berühmten Höhlenmalereien sind über 17’000 Jahre alt und extrem empfindlich. Früherer Tourismus führte zu Schäden durch CO₂ und Feuchtigkeit. Heute sind die Originalhöhlen für Besucherinnen und Besucher geschlossen, um die Kunstwerke zu erhalten.

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6. Zone der Stille (Mexiko)

Die «Zone der Stille» ist eine abgelegene Wüstenregion im Norden Mexikos, um die sich zahlreiche Mythen ranken. Oft wird behauptet, dass dort Funkwellen gestört werden, was wissenschaftlich jedoch nur teilweise belegt ist. Der Zugang ist nicht strikt verboten, aber stark eingeschränkt. Und logistisch schwierig, da es sich um ein sensibles Naturgebiet mit begrenzter Infrastruktur handelt.

7. Uluru (Australien)

Uluru ist ein heiliger Ort der Anangu, der indigenen Bevölkerung Australiens, und hat eine enorme kulturelle und spirituelle Bedeutung. Früher durfte der Felsen bestiegen werden. Seit 2019 ist der Zutritt offiziell verboten. Der Grund ist der Respekt gegenüber den traditionellen Eigentümern sowie der Schutz eines kulturell sensiblen Ortes.

Uluru
Der heilige Felsen Uluru darf aus Respekt vor den Anangu seit 2019 nicht mehr bestiegen werden. - Unsplash

8. Svalbard Global Seed Vault (Norwegen)

Dieses Lager sichert Saatgut aus aller Welt für den Krisenfall. Es dient als globale Backup-Lösung für die Ernährungssicherheit. Der Zugang ist daher stark eingeschränkt und nur autorisierten Fachleuten erlaubt.

9. Vatikanisches Apostolisches Archiv

Das Archiv enthält historisch und politisch sensible Dokumente. Um deren Sicherheit und Integrität zu gewährleisten, ist der Zugang streng limitiert. Nur ausgewählte Forscher erhalten nach Prüfung Zutritt.

10. North Brother Island (USA)

Die Insel ist heute ein wichtiges Rückzugsgebiet für seltene Vogelarten. Um die Tierwelt zu schützen, wurde sie für die Öffentlichkeit geschlossen. Nur Wissenschaftler dürfen sie in Ausnahmefällen betreten.

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11. Niʻihau (Hawaii, USA)

Die Insel befindet sich in Privatbesitz und wird von einer kleinen Gemeinschaft bewohnt. Der Zugang ist stark eingeschränkt, um die traditionelle Lebensweise zu bewahren. Touristinnen und Touristen dürfen die Insel nur in sehr begrenztem Rahmen besuchen.

12. Surtsey (Island)

Die Insel entstand erst 1963 durch einen Vulkanausbruch und dient als einzigartiges Natur-Experiment. Wissenschaftler beobachten dort, wie sich Leben auf neuem Land entwickelt. Touristinnen und Touristen sind ausgeschlossen, um diese Prozesse nicht zu stören.

Surtsey
Die Vulkaninsel Surtsey ist ein geschütztes Natur-Labor und bleibt ausschliesslich der Forschung vorbehalten. - Visit South Iceland

13. Mezhgorye (Russland)

Die Stadt steht im Zusammenhang mit geheimen militärischen Einrichtungen. Sie ist für Gäste aus dem Ausland vollständig gesperrt. Die genaue Funktion bleibt bis heute weitgehend unbekannt.

14. Mount Weather (USA)

Diese Anlage dient als Notfallzentrum der US-Regierung. Sie ist Teil der nationalen Sicherheitsinfrastruktur. Der Zugang ist daher streng geheim und für die Öffentlichkeit untersagt.

15. Pravčická brána (Tschechien)

Die natürliche Felsformation ist empfindlich gegenüber Erosion. Um Schäden durch Massentourismus zu verhindern, wurde der Zugang eingeschränkt. Besucherinnen und Besucher können sie nur aus der Distanz betrachten.

Hinweis: Dieser Artikel wurde zuerst auf «Travelnews.ch» publiziert.

Kommentare

User #4192 (nicht angemeldet)

Da sieht man wie schön die Inseln sind, ohne den zerstörerischen Menschen.

User #1764 (nicht angemeldet)

Ich selber würde Israel nie freiwillig betreten wollen. Ich denke ein Kommentar dazu ist nicht nötig.

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