So sitzt der Wanderschuh richtig

    Nau Lifestyle
    Nau Lifestyle

    Bern,

    Zehen, Fersen, Rist – ein Schuh kann an vielen Stellen des Fusses drücken. Auf längeren Wanderungen ist das besonders ungünstig. Folgendes sollten Sie beachten.

    Wanderschuhe Regal Schnürsenkel Holz
    Treue Begleiter auf langen Touren über Stock und Stein: Die Wahl der Wanderschuhe sollte mit Bedacht getroffen werden. - Matthias Balk/dpa/dpa-tmn

    Das Wichtigste in Kürze

    • Wanderschuhe müssen fest sitzen und Sicherheit im Tritt geben.
    • Beim Kauf ist deshalb besonders auf die Fersenbox, die Zehenkappe und Schnürung zu achten.
    • Der Tipp: am besten nachmittags shoppen, dann sind die Füsse meist leicht angeschwollen.

    Worauf kommt es bei der Passform an? Die Fachleute vom «Outdoor-Magazin» erklären die wichtigsten Punkte beim Probetragen:

    Zehenkappe: Drücken darf sie nicht, weder von oben noch seitlich. Ebenfalls zu beachten ist, dass die Zehen nie vorne anstossen sollten. Das gilt auch dann, wenn man irgendwo dagegen tritt.

    Fersenbox: Die Fersen müssen fest sitzen, heisst es im Bericht der Fachzeitschrift (Ausgabe 04/2022). Denn die Trittsicherheit leidet, wenn sie Luft zur Seite oder nach oben haben.

    Einfacher Tipp: Der Sitz der Fersen lässt sich durch Treppensteigen gut prüfen.

    Wanderschuhe Weg Blätter Person
    Ein guter Schuh muss an der Ferse fest sitzen. - Pixabay

    Schaft: Der Abschluss von Schaft und Zunge sollte weich genug und beim Hochantreten nicht zu spüren sein. Er darf zudem nicht zu weit sein – gerade Wanderer mit dünnen Beinen müssen darauf achten.

    Schnürung: Die Zunge sollte nicht unangenehm auf den Rist drücken, wenn die Schnürung fest angezogen ist. Erst recht nicht dürfen die Senkel dann durch das Zungenpolster hindurch zu spüren sein.

    Ausgiebig testen, am besten nachmittags

    Um die richtige Wahl zu treffen, sollte man sich fürs Probetragen Zeit nehmen. Fünf, besser zehn Minuten umhergehen, dabei mal langsam und mal schnell laufen, lossprinten, scharf abbremsen.

    Mit der Schuhspitze auf den Boden klopfen – so prüft man, ob die Zehen wirklich nicht vorne anstossen. Auf einer Treppenstufe nur die Schuhspitze aufsetzen und checken: Sitzt die Ferse fest?

    Auf die Suche nach neuen Wanderschuhen begibt man sich lieber nachmittags. «Dann sind die Füsse durch die Belastung des Tages bereits etwas angeschwollen – wie später auf der Tour», begründet «Outdoor-Magazin»-Ausrüstungsexperte Frank Wacker.

    Zu bedenken sind ausserdem folgende Aspekte:

    Werden die Schuhe durchs Einlaufen weicher? Gibt es sie auch in einer schmaleren oder breiteren Version? Lassen sie sich neu besohlen? Gibt es Einlegesohlen, durch die sie noch besser passen?

    Und, beim Kauf von Bergstiefeln: Welche Steigeisen passen zu den Schuhen?

    Mehr zum Thema:

    Kommentare

    Weiterlesen

    Ein Wanderer
    18 Interaktionen
    Wander-Outfit
    Effektives Wandern
    3 Interaktionen
    Nau Fitness
    Ferse Fuss barfuss
    4 Interaktionen
    Gesundheitsmagazin
    Betreutes Wohnen
    5 Interaktionen
    Betreutes Wohnen

    MEHR BESSER LEBEN ❤️

    Frau mit Velo
    18 Interaktionen
    Fit mit Nau.ch
    ADHS kreativ Verhaltensstörung Symptome
    6 Interaktionen
    Nau.ch Gesundheit
    Frau beim Sport
    11 Interaktionen
    Gesundheitsmagazin
    Glück 20-5-3-Regel Natur
    5 Interaktionen
    Wellnessmagazin

    MEHR AUS STADT BERN

    Bundesplatz
    3 Interaktionen
    Geldstrafen
    1 Interaktionen
    Bern
    77 Beteiligte