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    Häusliche Pflege und Inkontinenz: Barrierefreier Weg ins Bad

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    Bern,

    Wenn es eilig ist, sollte der Weg zur Toilette frei sein. Das gilt insbesondere für pflegebedürftige Menschen mit Inkontinenz.

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    Wenn es eilig ist, sollte der Weg zur Toilette frei sein. - Unsplash

    Das Wichtigste in Kürze

    • Pflegebedürftige Menschen brauchen mehr Aufmerksamkeit, wenn Inkontinenz ins Spiel kommt.
    • Einfache Veränderungen im Alltag können für alle Beteiligten grosse Erleichterung bringen.
    • Dazu gehören Haltegriffe neben dem Klo, grosse Symbole oder ein farbiger Toilettensitz.

    Haltegriffe neben dem Klo und barrierefreie, deutlich markierte Laufwege zur Toilette können pflegebedürftigen Menschen mit Inkontinenz ihren Alltag erleichtern. So wird auch das Sturzrisiko reduziert.

    Deshalb sollten zum Beispiel keine Möbel im Weg stehen. Teppichkanten kann man am Boden festkleben, damit sie nicht zur Stolperfalle werden.

    Grosse Symbole, Bilder oder Schriftzüge an der Bad-Tür wiederum sind eine grosse Hilfe beim Finden der Toilette, wenn neben Inkontinenz auch eine Demenz-Erkrankung vorliegt.

    Zu empfehlen ist ein farbiger Toilettensitz, der sich deutlich von der Umgebung im Bad abhebt, heisst es vom Zentrum für Qualität in der Pflege (ZQP). Wichtig ist darüber hinaus, dass die Pflegebedürftigen Kleidungsstücke tragen, die sie leicht und schnell ausziehen können.

    Isolation als mögliche Folge

    Nicht mehr die volle Kontrolle über die eigene Urin- und Stuhlausscheidung zu haben, ist ein schambehaftetes Thema – für pflegende Angehörige, aber vor allem für Betroffene.

    Schlimmstenfalls kann es zu Rückzug und sozialer Isolation führen. Zum Beispiel, wenn sich jemand wegen seiner Inkontinenz nicht mehr aus dem Haus traut.

    Leere Toilettenpapierrolle
    Ein offener Umgang mit Inkontinenz erleichtert gemeinsames Finden von Lösungen. - Unsplash

    Umso wichtiger sei ein offener Umgang damit, so die Fachorganisation. Auch um Lösungen zu finden, die den Alltag für alle erleichtern können.

    Probleme mit Inkontinenz sind laut ZQP ein «typischer Grund» dafür, dass die häusliche Pflege nicht mehr zu leisten ist und ein Umzug ins Pflegeheim nötig wird.

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