Verkaufsstatistik 2026: Deutsche Marken dominieren weiterhin
«Made in Germany» dominiert die Zulassungsstatistik: Europäische Autos sind weiter erste Wahl. Diese Modelle führen das Ranking an.

Während Schlagzeilen über Werksschliessungen und Gewinneinbrüche die deutsche Autoindustrie erschüttern, zeichnet die eidgenössische Zulassungsstatistik per August 2026 ein anderes Bild.
Schweizer Autokäufer strafen das mediale Krisengeschrei mit Missachtung und greifen beherzt zu den vertrauten Bestsellern aus Wolfsburg und Stuttgart.
Die Schweizer Zulassungsstatistik per August 2026 spiegelt die hiesigen Mobilitätsbedürfnisse ungefiltert wider. Trotz veränderten Rahmenbedingungen dominieren allradgetriebene Dauerbrenner, funktionale Raumwunder und etablierte Premiumqualität die vordersten Ränge.
VW Golf: Das ewige Mass der automobilen Vernunft
Der Wolfsburger Kompaktklassiker verteidigt seine Spitzenposition auf dem Schweizer Markt mit bemerkenswerter Konstanz. Besonders gefragt bleibt der Allradler Golf R mit 333 PS sowie der agile GTI.

Als Vernunftlösung überzeugt der 1.5 eTSI OPF 7-Gang ab ca. 32'300 Franken mit exzellenten Verbrauchswerten von ca. 5.2 Litern je 100 Kilometer. Die Topografie der Eidgenossenschaft verlangt nach spurtreuen Fahrwerken und kompakten Abmessungen für urbane Ballungsräume.
Genau hier punktet der Golf durch sein ausgewogenes DCC-Fahrwerk und gewohnte Ergonomie im Interieur. Zudem garantieren die stabilen Restwerte bei AMAG-Finanzierungen extrem wettbewerbsfähige monatliche Leasingraten für Firmenkunden.
Mercedes-Benz GLC: Souverän auf eidgenössischem Asphalt
Mit gewohnter Souveränität behauptet das schwäbische Premium-SUV Platz zwei der nationalen Verkaufsstatistiken. Vor allem der Plug-in-Hybrid GLC 300 e 4MATIC mit 313 PS Systemleistung trifft den Schweizer Kundengeschmack.

Satte 550 Newtonmeter Systemdrehmoment beschleunigen das Fahrzeug in sportlichen 6.7 Sekunden auf Tempo 100. Dank der 31.2-kWh-Batterie gelingen über 120 Kilometer rein elektrische Reichweite im Pendlerverkehr.
VW Tiguan: Das funktionale Herzstück der Mittelschicht
Der neue Tiguan sichert sich Platz drei und untermauert Volkswagens Vormachtstellung im Segment. Für steile Alpenüberquerungen wählen Schweizer Käufer primär den 2.0 TSI 4Motion mit 265 PS.
Mit 400 Newtonmetern Drehmoment meistert das SUV selbst anspruchsvolle Anhängelasten bis 2'300 Kilogramm. Das Kofferraumvolumen von maximal 1'650 Litern bietet Familien und Outdoor-Sportlern unübertroffene Ladeflexibilität im Alltag.

Eine vorbildliche Sicherheitsausstattung sorgt zudem für beste Versicherungs-Einstufungen bei Schweizer Anbietern.
Škoda Kodiaq: Tschechische Raumökonomie für alpine Grossfamilien
Der Škoda Kodiaq klettert dank überragendem Preis-Leistungs-Verhältnis verdientermasssen auf Rang vier der Verkaufsrangliste. Mit bis zu sieben Sitzplätzen und gewaltigen 2'105 Litern Ladevolumen deklassiert er zahlreiche teurere Konkurrenten.

Der 2.0 TDI 4x4 leistet 193 PS und stemmt bärige 400 Newtonmeter auf beide Achsen. Simply-Clever-Details wie der Regenschirm im Türrahmen oder Türkantenschützer passen perfekt zu pragmatischen helvetischen Ansprüchen.
Niedrige Betriebskosten und robuste Technik machen den Tschechen auch bei betrieblichen Flotten hochbegehrt.
Tesla Model Y: US-Stromer trotzt dem wachsenden Gegenwind
Obwohl Škoda mit Elroq und Enyaq gewaltig aufholt, verteidigt das Model Y den EV-Thron. Die Long-Range-Version mit Dual-Motor-Allrad sprintet dank 514 PS in nur 5.0 Sekunden auf Tempo 100.

Mit 533 Kilometern WLTP-Reichweite meistert der Stromer die Transitroute von Basel bis Chiasso problemlos. Am Supercharger-Netzwerk zieht der Amerikaner mit maximal 250 kW frische Energie in Rekordzeit.
Zum Einstiegspreis von ca. 41’980 Franken bietet das SUV ein gigantisches Panoramaglasdach und vollvernetzte Softwarearchitektur. Die aggressive Preispolitik sorgt jedoch im gewerblichen Flottenleasing für Nervosität bei den Restwert-Analysten.







