Suzuki Across: Mehr Reichweite, mehr Anhängelast, kleinerer Preis

    Maia Schmied
    Maia Schmied

    Bern,

    Er ist ein Toyota mit Suzuki-Logo, und daraus macht niemand ein Geheimnis. Trotzdem lohnt der zweite Blick: Der neue Across fährt 129 Kilometer elektrisch ….

    Suzuki Across
    Den Namen «Across» trug bei Suzuki zuvor schon ein Motorrad. - Suzuki

    … zieht zwei Tonnen und kostet in der Schweiz weniger als sein Vorgänger. Wo ist der Haken?

    Seit 2020 hat Suzuki den Across im Programm, technisch ein Toyota RAV4 mit eigener Front. Hinter der Kooperation steht seit 2019 eine gegenseitige Kapitalbeteiligung.

    Suzuki Across
    Firmengründer Michio Suzuki baute ab 1909 Webstühle – genau wie Toyota in seinen Anfängen. Die Verwandtschaft reicht also weit zurück. - Suzuki

    Anders als den Toyota gibt es den Across ausschliesslich als Plug-in-Hybrid mit Allrad. Unabhängig davon ist die Bilanz des Generationswechsels beim Suzuki Across hochinteressant: 1'500 Franken günstiger, 54 Kilometer mehr elektrische Reichweite und 500 Kilogramm mehr Anhängelast.

    Der Toyota-Vergleich lohnt sich

    In der Schweiz kostet der Across in der einzigen Linie Compact Top CHF 56'490. Der Vorgänger stand mit CHF 57'990 in der Preisliste.

    Den RAV4 als Plug-in-Hybrid mit Allrad listet Toyota Schweiz zwischen CHF 53'900 und 61'700. Beim Suzuki sind Head-up-Display, 360-Grad-Kamera und elektrisches Panorama-Schiebedach serienmässig.

    Aufpreis kosten nur Metallic-Lack sowie wenige Extras. Toyota wiederum lockt mit einer servicegebundenen Garantie bis zu 15 Jahren.

    129 Kilometer ohne Benzin

    Unter der Haube arbeitet ein 2.5-Liter-Benziner mit 105 kW nach dem Atkinson-Prinzip. Vorne unterstützt ihn ein Elektromotor mit 150 kW, hinten einer mit 40 kW.

    Zusammen ergibt das 309 PS Systemleistung, wodurch der Sprint 0 auf 100 km/h in sportlichen 6.1 Sekunden erfolgt. Schluss ist bei 180 km/h. Die Batterie wächst auf 22.7 kWh, die elektrische Reichweite steigt von 75 auf 129 Kilometer.

    Suzuki Across
    Zum digitalen 12.3-Zoll-Kombiinstrument gesellt sich ein 12.9-Zoll-Touchscreen. Fahrer- und Beifahrersitz lassen sich achtfach elektrisch verstellen. - Suzuki

    Für die Schweiz weist Suzuki 1.74 Liter Benzin und 14.0 kWh Strom pro 100 Kilometer aus.

    Endlich Gleichstrom

    Neu lädt der Across am Gleichstrom mit bis zu 50 kW über einen CCS-Anschluss. Zu Hause zieht er dreiphasig bis 11 kW.

    Gebremst darf der neue Across zwei Tonnen ziehen, der Vorgänger schaffte 1'500 Kilogramm. Der Kofferraum fasst 446 Liter und bietet damit auch für Familien reichlich Platz.

    Suzuki Across
    Flaggschiff-Status: Der neue Suzuki Across ist ein geräumiges und vielseitiges SUV, das als modernes Topmodell die europäische Produktpalette der Marke anführt. - Suzuki

    Ein Nischenauto bleibt der Suzuki in Europa wohl trotzdem: Im Nachbarland Deutschland zählte das KBA 2025 gerade einmal 184 neue Across.

    Suzuki Across – Daten & Highlights

    • Antrieb: 2.5-l-Benziner (105 kW) plus E-Motoren vorne (150 kW) und hinten (40 kW), Allrad
    • Systemleistung: 227 kW (309 PS)
    • Fahrleistungen: 0–100 km/h in 6.1 s, Spitze 180 km/h
    • Batterie/E-Reichweite: 22.7 kWh, bis 129 km WLTP
    • Laden: AC 11 kW, DC 50 kW (CCS)
    • Verbrauch CH (WLTP): 1.74 l/100 km plus 14.0 kWh/100 km, 40 g CO₂/km
    • Abmessungen: 4.60 m lang, Kofferraum 446 l
    • Anhängelast: 2'000 kg gebremst
    • Preis Schweiz: Compact Top ab CHF 56'490

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    Kommentare

    User #5049 (nicht angemeldet)

    Alle Hybridkomponenten weglassen, einen "normalen" Verbrennermotor und Allradantrieb verbauen und auf all die "Helferlein" verzichten und schon hätte man wieder ein günstiges, gutes Fahrzeug, aber das wollen die hiesigen Gesetzgeber ja nicht mehr...

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