öKGM Musso: Spar-Attacke auf die Pick-up-Elite
KGM greift mit dem Musso die etablierten Pick-ups an: Bis zu 3.5 t Anhängelast, moderner Komfort und scharfe Preise fordern Ford Ranger & Co. heraus.

Auf Schweizer Baustellen und alpinen Forstwegen dominierten jahrelang die etablierten Allrad-Pick-ups aus Japan sowie der marktbeherrschende Ford Ranger. Mit dem umfassend modernisierten Musso bläst die südkoreanische Marke KGM, ehemals SsangYong, nun zum Angriff auf das angestammte Führungsduo.
Das Erfolgsrezept des südkoreanischen Herstellers basiert auf kompromissloser Nutzwertorientierung zu günstigeren Konditionen. Unter der wuchtigen Motorhaube verrichtet ein bewährter 2.2-Liter-Turbodiesel mit 202 PS bei 3'800 U/min seine Arbeit.

Das durchzugsstarke Aggregat wuchtet 441 Newtonmeter Drehmoment auf die Kurbelwelle, die über eine Sechsstufen-Wandlerautomatik verlustarm an die Achsen gelangen. Damit beschleunigt das schwere Nutzfahrzeug selbst aus engen alpinen Kehren kraftvoll heraus.
Robuste Geländetechnik und kompromisslose Ladequalitäten
Ein verwindungssteifer Leiterrahmen bildet das unverwüstliche Fundament für harte Einsätze abseits befestigter Strassen. Der per Drehregler elektronisch zuschaltbare Allradantrieb wird durch eine Geländeuntersetzung sowie eine mechanische Hinterachssperre wirkungsvoll ergänzt.
Für Schweizer Gewerbebetriebe erweist sich vor allem die maximale Anhängelast von vollen 3.5 Tonnen wichtiges Argument. Ob schwere Baumaschinen, beladene Holzanhänger oder grosse Viehtransporter im Engadin – das Gespann meistert steile Rampen stets spurtreu.

In der Langversion Grand Musso fasst die Pritsche ein Ladevolumen von 1'262 Litern und nimmt genormte Europaletten problemlos im Querformat auf. Während der reguläre Musso mit einer komfortablen Fünflenker-Hinterachse federt, bietet der Grand Musso für extreme Nutzlasten wahlweise unverwüstliche Blattfedern.
Zeitgemässer Komfort im aufgewerteten Arbeitsplatz
Das Cockpit lässt die rustikale Schlichtheit vergangener Nutzfahrzeug-Generationen endgültig hinter sich. Zwei hochauflösende 12.3-Zoll-Bildschirme bilden eine aufgeräumte Informationszentrale mit zeitgemässer Menüführung und klaren Kontrasten.
Die Einbindung von Smartphones gelingt über kabelloses Apple CarPlay sowie Android Auto ohne spürbare Verzögerungen. Eine mehrstufige Sitzheizung für Front und Fond sowie ein beheizbares Lenkrad schaffen behagliche Wärme bei frostigen Einsätzen am Berg.

Beim Rangieren auf unübersichtlichen Baustellen oder in engen Dorfkernen erweist sich das hochauflösende 360-Grad-Kamerasystem als wertvolle Rangierhilfe. Ergänzend überwachen moderne Fahrassistenzsysteme aufmerksam den toten Winkel und unterstützen den Fahrer verlässlich beim Halten der Fahrspur.
Scharfe Kalkulation und langfristige Fuhrparksicherheit
Wirtschaftlich setzt der Schweizer Generalimporteur Astara die Konkurrenz mit einer äusserst aggressiven Preispolitik unter Zugzwang. Der Einstiegspreis für die dieselbetriebene Basisversion startet bereits bei konkurrenzlosen 31'500 Franken für gewerbliche Kunden.
Selbst die reichhaltig ausgestattete Spitzenversion Titanium bleibt preislich deutlich unter vergleichbaren Pick-ups der etablierten Mitbewerber. Selbstständige Handwerker profitieren zudem von einer beachtlichen Werksgarantie über sieben Jahre oder 150'000 Kilometer.

Diese umfassende Absicherung senkt das finanzielle Betriebsrisiko über den gesamten Lebenszyklus signifikant. Ein dichtes Netz an Schweizer Markenvertretungen garantiert darüber hinaus kurze Standzeiten im Servicefall.
Lokal emissionsfreier Vorstoss mit dem Musso EV
Als zukunftsweisende Neuerung erweitert KGM die Modellpalette um den vollelektrischen Musso EV für umweltbewusste Kommunal- und Gewerbebetriebe. Der Stromer schöpft seine Energie aus einer 80.6-Kilowattstunden grossen LFP-Batterie und erzielt eine praxisgerechte WLTP-Reichweite von bis zu 379 Kilometern.

Preislich startet der allradgetriebene Elektro-Pick-up in der Schweiz ab 43'230 Franken, während das Spitzenmodell Blackline bei 48'635 Franken notiert. Zwar liegt die maximale Anhängelast der Elektrovariante mit 2.3 Tonnen unter dem Dieselwert, doch das reicht für viele gewerbliche Transportaufgaben völlig.
An geeigneten Gleichstrom-Schnellladestationen lädt der Akku mit bis zu 120 Kilowatt in nur 36 Minuten von zehn auf achtzig Prozent. Damit beweist KGM eindrücklich, dass sich emissionsfreie Elektromobilität und handfester Pick-up-Nutzwert im Schweizer Arbeitsalltag harmonisch verbinden lassen.







