Britischer Luxus neu gedacht: Range Rover GT

    Maia Schmied
    Maia Schmied

    Bern,

    Radikaler Bruch bei Land Rover: Der Range Rover GT kommt 2027 als rein elektrischer Gran Turismo – mit 600 km Reichweite, 400 kW und digitalem Detox.

    Range Rover GT
    Familienzuwachs: Ab dem Marktstart im Jahr 2027 komplettiert der GT als offiziell fünftes Modell die renommierte Range-Rover-Familie. - Land Rover

    Die britische Traditionsmarke Land Rover wagt mit dem brandneuen Range Rover GT einen radikalen Bruch. Über Jahrzehnte hinweg verteidigte die britische Nobelmarke stoisch ihre Stellung in der kantigen Geländewagen-Nische.

    Ab 2027 rollt jedoch ein spürbar flacherer und aerodynamisch eleganter Crossover-Tourer auf die Strassen, der auch den Schweizer Markt aufmischen soll. Die völlig neu konzipierte EMA-Architektur bildet das technologische Rückgrat dieses markanten Paradigmenwechsels.

    Traditionelle britische Ingenieurskunst verschmilzt hierbei geschickt mit einem futuristischen Karosseriedesign.

    Dynamik für die Langstrecke

    Die ehrgeizigen Entwickler zielen auf das hochprofitable Grand-Touring-Segment ab. Für die Kundschaft verspricht diese Neuausrichtung einen grandiosen Langstreckenkomfort ohne dynamische Abstriche.

    Range Rover GT
    Hauptmarkt: Land Rover visiert mit diesem aerodynamischen Grand Tourer vor allem den lukrativen nordamerikanischen Markt an. - Range Rover

    Unter der eleganten Hülle arbeitet eine hochmoderne 800-Volt-Architektur mit überzeugender elektrischer Leistungsfähigkeit. Eine grosse Batterie mit 119 kWh Kapazität speist die voraussichtlich bis zu 400 kW starken E-Motoren.

    Dank dieser Leistung wird der schwere Brite steile Alpenpässe wie den Gotthard absolut mühelos meistern. Ein maximales Drehmoment von über 800 Newtonmetern drückt die Passagiere bei jedem Überholmanöver kräftig in die Sitze.

    Strom für den Wochenendtrip

    Rund 600 Kilometer WLTP-Reichweite genügen problemlos für einen ausgedehnten Wochenendtrip vom Zürcher Paradeplatz ins Engadin. Während Konkurrenten ihre Innenräume zunehmend mit riesigen Displays pflastern, geht Range Rover einen erfrischend anderen Weg.

    Land Rover GT
    Digitaler Detox: Das minimalistische Cockpit verzichtet gänzlich auf Beifahrer- oder Fonddisplays, um die Insassen vor visueller Reizüberflutung zu schützen. - Land Rover

    Das Interieur des neuen GT wählt den mutigen Ansatz des sogenannten «digitalen Detox»: Bildschirme für Beifahrer oder Fondpassagiere sucht man in diesem edlen Gleiter vergeblich.

    Ein schmales Display hinter dem Lenkrad sowie ein hochauflösendes Head-up-Display liefern dem Fahrer alle relevanten Daten.

    Exklusivität im Premiummarkt

    Die physische Bedienung beschränkt sich auf Lenkradtasten, Lenkstockhebel und die unverzichtbaren Fensterheber in den Türen. Statt kühler Technik-Dominanz prägen exklusive Materialien wie Ultrafabrics die luxuriöse, überaus aufgeräumte Atmosphäre an Bord.

    Preislich dürfte dieser exklusive Gran Turismo die Marke von 160'000 Franken durchbrechen. Damit wildert das Modell gezielt im Revier des Porsche Taycan Cross Turismo oder des Audi e-tron GT.

    LAnd Rover GT
    Möbel-Ästhetik: Weiche Materialien, Metallakzente und skulpturartige Konsolen lassen das Interieur wie edle Designermöbel wirken. - Land Rover

    Vor allem die Symbiose aus markentypischer Geländegängigkeit und neuem Crossover-Fahrkomfort schafft ein klares Alleinstellungsmerkmal. Für Autofahrer, die bisher einen hochmotorisierten Verbrenner fuhren, bietet sich nun eine äusserst verlockende elektrische Alternative.

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    Kommentare

    User #5426 (nicht angemeldet)

    "Während Konkurrenten ihre Innenräume zunehmend mit riesigen Displays pflastern, geht Range Rover einen erfrischend anderen Weg." Der sieht innen aus wie viele andere Elektroautos. Was soll daran anders sein?

    User #1045 (nicht angemeldet)

    ❎ Schon wieder so ein Umweltschädigender Elektroschrott mit hunderten von Kilo Batterien, Tonnenschweres fehlkonstruiertes Löliautöli mit grossem Reifenverschleiss und Feinstaub, da freut sich die Umwelt ganz besonders!

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