Alpine A390: Sportlicher SUV - Alpines Neuland

Maia Schmied
Maia Schmied

Bern,

Der neue A390 bringt frischen Wind in die elektrische Oberklasse. Der Sport-Fastback verbindet französische Ästhetik mit einer beeindruckenden Performance.

Sportlicher Stromer mit Format: Alpine zeigt mit dem A390 sein erstes Elektro-SUV.
Winterfest: Das Topmodell nutzt drei Elektromotoren für einen Allradantrieb, der maximale Traktion auf verschneiten Schweizer Bergstrassen garantiert. - Alpine/dpa-tmn

Wer regelmässig die Schweizer Alpenpässe überquert, schätzt eine präzise Lenkung und die sofort verfügbare Kraft eines Elektromotors. Alpine bietet nun einen interessanten Kandidaten, der diese Qualitäten verspricht:

Alpine A390
Aerodynamik pur: Die fliessende Silhouette des A390 wurde optimiert, um Reichweite und Effizienz bei Autobahnfahrten zwischen Zürich und Genf zu maximieren. - Alpine

Der neue A390 positioniert sich dabei nicht als klassisches SUV, sondern als dynamischer Sport-Fastback mit fliessenden Linien. Technisch nutzt das Fahrzeug drei hocheffiziente Elektromotoren für eine intelligente Kraftverteilung an alle vier Räder.

Präzision und Performance im Detail

Die Ingenieure legten bei der Entwicklung grossen Wert auf eine ausgeglichene Gewichtsverteilung von nahezu 50 zu 50 Prozent. Ab dem 22. Januar 2026 können Schweizer Kunden den vollelektrischen Kraftprotz offiziell bei den Händlern bestellen.

Das Herzstück des innovativen Antriebskonzepts bildet ein intelligenter Allradantrieb mit aktivem Torque-Vectoring an der Hinterachse. Zwei Motoren wirken dort direkt auf die Räder, während ein drittes Aggregat die Vorderachse antreibt.

In der Top-Variante GTS entfaltet das System eine Spitzenleistung von stolzen 470 PS. Damit beschleunigt der sportliche Crossover in nur 3.9 Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100.

Fahrkomfort trifft auf modernste Ladetechnik

Ein speziell abgestimmtes Fahrwerk mit hydraulischen Anschlagpuffern sorgt für den nötigen Komfort bei gleichzeitig sportlicher Gangart. Die Höchstgeschwindigkeit wird zugunsten der Effizienz bei elektronisch abgeregelten 220 Kilometern pro Stunde erreicht.

Für eine uneingeschränkte Langstreckentauglichkeit verbaut Alpine eine leistungsstarke Batterie mit einer nutzbaren Kapazität von 89 Kilowattstunden. Diese ermöglicht eine theoretische Reichweite von bis zu 555 Kilometern nach dem strengen WLTP-Standard.

Alpine A390
Leichtbau-Genetik: Alpine nutzt spezielle Verbundwerkstoffe, um das agile Fahrgefühl der legendären A110 trotz schwerer Batterie beizubehalten. - Alpine A390

An einer entsprechenden Schnellladestation bezieht der Sport-Fastback frischen Strom mit einer maximalen Leistung von bis zu 190 Kilowatt. So füllt sich der Energiespeicher unter optimalen Bedingungen von 15 auf 80 Prozent in weniger als 25 Minuten.

Alltagstauglichkeit und Schweizer Marktstart

Besonders praktisch für den urbanen Alltag ist die optionale Ausstattung mit einem effizienten 22-Kilowatt-Onboard-Lader. Damit lässt sich das Fahrzeug auch an öffentlichen Wechselstrom-Säulen in der Schweiz in Rekordzeit vollständig aufladen.

Das Basismodell der Baureihe steht zu einem Einstiegspreis ab CHF 64'500.- zur Verfügung. Interessierte können das Modell derzeit als technisches Highlight auf dem Automobilsalon in Brüssel aus nächster Nähe besichtigen.

Die ersten Auslieferungen an Schweizer Kunden sind voraussichtlich für die Mitte des laufenden Kalenderjahres geplant.

Produktion in Dieppe und luxuriöses Interieur

Der Alpine A390 ist eine ernstzunehmende Ansage an die etablierten Konkurrenten im Segment der Premium-Elektro-SUVs. Die Marke fertigt das Fahrzeug traditionsbewusst im historischen Werk in Dieppe unter Einhaltung höchster Qualitätsstandards.

Alpine A390 Vorstellung.

Trotz der flachen und aerodynamischen Silhouette bietet der grosszügige Innenraum ausreichend Platz für fünf Personen samt Gepäck. Der Kofferraum schluckt im Normalzustand 532 Liter und lässt sich durch Umklappen der Rücksitze deutlich erweitern.

Im modernen Cockpit dominieren hochwertige Materialien sowie ein konsequent auf die fahrende Person ausgerichtetes Bedienkonzept. Ein intuitives Infotainment-System mit integrierten Google-Diensten übernimmt dabei die gesamte Routenplanung inklusive aller notwendigen Ladestopps.

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Kommentare

User #5049 (nicht angemeldet)

"Natürlich" mit NMC-Akku und 2.2t Leergewicht; toll...

User #1154 (nicht angemeldet)

Das beste an batteriebetriebenen E-Autos sind die stets leeren Batterien wenn man das Spielzeugauto mal dringend braucht. Auch interessant sind die langen Ladezeiten an der Ladesäule, wenn man dann endlich mal eine solche gefunden hat, nicht selten sind diese dann auch noch besetzt. Je öfter man die Batterien lädt, desto schnellen schwindet die Ladekapazität: 80%, 70%, 60%, 50%, dann wirds langsam Zeit die Batterien zu wechseln, kostet ja gar nicht viel, nur so viel wie ein fabrikneues Auto mit längst bewährter Verbrennertechnik und meist ca. 5-8 Jahren Voll-Garantie!! Und was ist mit den e-Fahrer? Natürlich braucht es auch die Steckdosenfettischisten um die Wirtschaft anzukurbeln!

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