Allrad-Check 2026: Top-Modelle für die Schweiz

Daniel Huber
Daniel Huber

Bern,

4x4-Vielfalt 2026: Ob Elektro-SUV oder kerniger Offroader – entdecke die Top-Modelle für unsere Topografie und finden den passenden Allrad-Begleiter.

Subaru Forester
Per Tastendruck optimiert der X-Mode Motor und Getriebe für maximale Kontrolle bei steilen Abfahrten oder auf losem Untergrund. - Subaru

Ein schneebedeckter Bergpass verlangt moderner Fahrzeugtechnik auch heute noch alles ab. Schweizer Autofahrer setzen daher konsequent auf die Sicherheit von Allradantrieben.

Moderne Systeme verteilen das Drehmoment millisekundengenau zwischen den einzelnen Achsen. Ob elektrisch oder klassisch betrieben: Die Traktion bleibt das wichtigste Kriterium für unsere Topografie.

Wir haben für euch die fünf spannendsten 4x4-Fahrzeuge für das Modelljahr 2026 analysiert. Jedes Modell bietet dabei ganz spezifische Vorteile für die Herausforderungen unserer Alpenstrassen.

Audi Q6 e-tron: Premium bis in jeden Winkel

Der Audi Q6 e-tron markiert derzeit die technologische Spitze in der elektrischen SUV-Klasse. Dank der innovativen 800-Volt-Architektur lädt dieser Allradler in Rekordzeit frische Energie nach.

Audi Q6 e-tron
Intelligentes Heck: Die aktiven digitalen OLED-Heckleuchten können über Kommunikationslicht andere Verkehrsteilnehmer vor Unfällen oder Pannen warnen. - Audi

Mit einer Systemleistung von 387 PS bewältigt er selbst steilste Aufstiege vollkommen mühelos. Ein technisches Highlight ist zudem das innovative Lichtdesign mit seinen personalisierbaren Grafiken.

Als Wermutstropfen gilt hingegen der stolze Grundpreis von etwa 85'900 Franken für die Basisversion. Dennoch kombiniert dieses Premium-Modell luxuriösen Komfort mit einer beeindruckenden «4x4-Kompetenz».

Skoda Kodiaq: Familienliebling

Der Skoda Kodiaq bleibt weiterhin der unangefochtene Liebling für viele Schweizer Grossfamilien. Sein variabler Allradantrieb sorgt in Verbindung mit dem effizienten 193-PS-Diesel für maximale Souveränität.

Skoda Kodiaq
Kristallines Design: Die scharf gezeichneten Matrix-LED-Scheinwerfer sind eine Hommage an die traditionelle böhmische Kristallglaskunst. - Skoda

Besonders beeindruckend ist das enorme Kofferraumvolumen von bis zu 2105 Litern bei umgeklappten Sitzen. Die Bedienung erfolgt intuitiv über die neuen, haptischen «Smart Dials» im Cockpit.

Kritiker bemängeln jedoch die zunehmende Komplexität der zahlreichen digitalen Assistenzsysteme an Bord. Mit einem Preis ab zirka 48'000 Franken bietet er dennoch enorm viel Auto fürs Geld.

Subaru Forester: Für echtes Gelände

Wer absolute Zuverlässigkeit im harten Gelände sucht, kommt am Subaru Forester kaum vorbei. Der permanente Allradantrieb «Symmetrical AWD» ist perfekt auf die hiesigen Winterverhältnisse abgestimmt.

Subaru Forester
Der Subaru Forester wird für seinen symmetrischen Allradantrieb gelobt, der aussergewöhnlichen Grip und Stabilität unter verschiedenen Fahrbedingungen bieten soll. - Subaru

Ein neuer Hybrid-Boxermotor sorgt nun für eine spürbar verbesserte Effizienz im täglichen Pendelverkehr. Die enorme Bodenfreiheit erlaubt zudem Ausflüge weit abseits der befestigten Strassen und Wege.

Leider wirkt das Infotainment-System im direkten Vergleich zur Konkurrenz etwas altbacken. Dennoch bleibt der Forester ab 40'490 Franken ein treuer Begleiter für echte Outdoor-Fans.

VW Tiguan: Komfortabel mit 4Motion-Antrieb

Der VW Tiguan überzeugt als vielseitiger Alleskönner für urbane Zentren und das Hochgebirge gleichermassen. Sein bewährter 4Motion-Antrieb regelt die Kraftverteilung unauffällig, aber äusserst effizient im Hintergrund.

2024 VW Tiguan
Seitenprofil: Elegante Linienführung und aerodynamische Optimierung auf einen cw-Wert von 0.28 für mehr Effizienz und weniger Fahrgeräusche. - Volkswagen

Ein technisches Glanzstück ist das neue DCC-Pro-Fahrwerk für maximalen Fahrkomfort auf jedem Untergrund. Die Anhängelast von bis zu 2300 Kilogramm macht ihn zudem zum idealen Zugfahrzeug.

Punktabzug gibt es lediglich für die teilweise aufpreispflichtigen, aber sicherheitsrelevanten Features. Solide deutsche Ingenieurskunst startet hier bei einem Grundpreis von rund 49'000 Franken.

Dacia Duster: Der preisgünstige Allradler

Der Dacia Duster beweist eindrucksvoll, dass echte Allrad-Power kein Vermögen kosten muss. Er nutzt ein effizientes Mild-Hybrid-System zur tatkräftigen Unterstützung des Verbrennungsmotors.

Dacia Duster
Dacia Duster im Gelände: Der Dacia macht durchaus eine gute Figur im Offroad Terrain. - Dacia (Screenshot)

Seine kompakten Masse machen ihn zum agilen Bergsteiger in engen Kehren und Serpentinen. Die robusten Materialien im Innenraum verzeihen zudem schmutzige Wanderschuhe oder nasse Outdoor-Ausrüstung.

Bei der Geräuschdämmung auf der Autobahn müssen Käufer allerdings merkliche Abstriche machen. Mit einem Einstiegspreis von rund 27'000 Franken ist er jedoch der klare Preis-Leistungs-Sieger.

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Kommentare

User #3513 (nicht angemeldet)

Ein Allrad mit 2 E-Motoren ist nicht nur viel effizienter, sondern auch technisch viel einfacher realisierbar. Kein Verteilergetriebe, keine Haldexkupplung, Untersetzung, keine Sperre und das ganze Gerödel was kaputt gehen kann.

User #5229 (nicht angemeldet)

PORSCHE 911 NACH 8 JAHREN NUR NOCH SCHROTTWERT. 3G-Abschaltung legt Systeme lahm – Porsche verspricht Lösung Seit dem 1. Januar 2026 funktionieren im Porsche 911 von Gilberto G. die Connect-Dienste nicht mehr. Porsche arbeitet an einer Lösung, doch G. soll dafür bezahlen. G.* ist von Sportwagenbauer Porsche enttäuscht. Seit der Abschaltung des 3G-Netzes am 1. Januar funktionieren in seinem weit über 100'000 Franken kostenden 2020er Porsche 911 sämtliche Connect-Dienste nicht mehr. «Ich habe von einem Tag auf den anderen alle notwendigen Systeme verloren: Pannenanruf, Remote Control, Tracking. Viele Standardfunktionen sind einfach weg», sagt der Porsche-Fahrer gegenüber Blick. Besonders problematisch sei die Abschaltung des Notrufdienstes: «Die Funktion ist sicherheitsrelevant.» Lösung wird für alle Modelle verfügbar sein, mit Ausnahme des Cayenne E3 aus den Modelljahren 2018 bis 2020.» Bei diesen Autos sei eine softwaretechnische Lösung oder ein sinnvoller Austausch der Hardware nicht möglich.

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