Allrad-Check 2026: Top-Modelle für die Schweiz
4x4-Vielfalt 2026: Ob Elektro-SUV oder kerniger Offroader – entdecke die Top-Modelle für unsere Topografie und finden den passenden Allrad-Begleiter.

Ein schneebedeckter Bergpass verlangt moderner Fahrzeugtechnik auch heute noch alles ab. Schweizer Autofahrer setzen daher konsequent auf die Sicherheit von Allradantrieben.
Moderne Systeme verteilen das Drehmoment millisekundengenau zwischen den einzelnen Achsen. Ob elektrisch oder klassisch betrieben: Die Traktion bleibt das wichtigste Kriterium für unsere Topografie.
Wir haben für euch die fünf spannendsten 4x4-Fahrzeuge für das Modelljahr 2026 analysiert. Jedes Modell bietet dabei ganz spezifische Vorteile für die Herausforderungen unserer Alpenstrassen.
Audi Q6 e-tron: Premium bis in jeden Winkel
Der Audi Q6 e-tron markiert derzeit die technologische Spitze in der elektrischen SUV-Klasse. Dank der innovativen 800-Volt-Architektur lädt dieser Allradler in Rekordzeit frische Energie nach.

Mit einer Systemleistung von 387 PS bewältigt er selbst steilste Aufstiege vollkommen mühelos. Ein technisches Highlight ist zudem das innovative Lichtdesign mit seinen personalisierbaren Grafiken.
Als Wermutstropfen gilt hingegen der stolze Grundpreis von etwa 85'900 Franken für die Basisversion. Dennoch kombiniert dieses Premium-Modell luxuriösen Komfort mit einer beeindruckenden «4x4-Kompetenz».
Skoda Kodiaq: Familienliebling
Der Skoda Kodiaq bleibt weiterhin der unangefochtene Liebling für viele Schweizer Grossfamilien. Sein variabler Allradantrieb sorgt in Verbindung mit dem effizienten 193-PS-Diesel für maximale Souveränität.

Besonders beeindruckend ist das enorme Kofferraumvolumen von bis zu 2105 Litern bei umgeklappten Sitzen. Die Bedienung erfolgt intuitiv über die neuen, haptischen «Smart Dials» im Cockpit.
Kritiker bemängeln jedoch die zunehmende Komplexität der zahlreichen digitalen Assistenzsysteme an Bord. Mit einem Preis ab zirka 48'000 Franken bietet er dennoch enorm viel Auto fürs Geld.
Subaru Forester: Für echtes Gelände
Wer absolute Zuverlässigkeit im harten Gelände sucht, kommt am Subaru Forester kaum vorbei. Der permanente Allradantrieb «Symmetrical AWD» ist perfekt auf die hiesigen Winterverhältnisse abgestimmt.

Ein neuer Hybrid-Boxermotor sorgt nun für eine spürbar verbesserte Effizienz im täglichen Pendelverkehr. Die enorme Bodenfreiheit erlaubt zudem Ausflüge weit abseits der befestigten Strassen und Wege.
Leider wirkt das Infotainment-System im direkten Vergleich zur Konkurrenz etwas altbacken. Dennoch bleibt der Forester ab 40'490 Franken ein treuer Begleiter für echte Outdoor-Fans.
VW Tiguan: Komfortabel mit 4Motion-Antrieb
Der VW Tiguan überzeugt als vielseitiger Alleskönner für urbane Zentren und das Hochgebirge gleichermassen. Sein bewährter 4Motion-Antrieb regelt die Kraftverteilung unauffällig, aber äusserst effizient im Hintergrund.

Ein technisches Glanzstück ist das neue DCC-Pro-Fahrwerk für maximalen Fahrkomfort auf jedem Untergrund. Die Anhängelast von bis zu 2300 Kilogramm macht ihn zudem zum idealen Zugfahrzeug.
Punktabzug gibt es lediglich für die teilweise aufpreispflichtigen, aber sicherheitsrelevanten Features. Solide deutsche Ingenieurskunst startet hier bei einem Grundpreis von rund 49'000 Franken.
Dacia Duster: Der preisgünstige Allradler
Der Dacia Duster beweist eindrucksvoll, dass echte Allrad-Power kein Vermögen kosten muss. Er nutzt ein effizientes Mild-Hybrid-System zur tatkräftigen Unterstützung des Verbrennungsmotors.

Seine kompakten Masse machen ihn zum agilen Bergsteiger in engen Kehren und Serpentinen. Die robusten Materialien im Innenraum verzeihen zudem schmutzige Wanderschuhe oder nasse Outdoor-Ausrüstung.
Bei der Geräuschdämmung auf der Autobahn müssen Käufer allerdings merkliche Abstriche machen. Mit einem Einstiegspreis von rund 27'000 Franken ist er jedoch der klare Preis-Leistungs-Sieger.







