2026: Mobilität zum fairen Preis in der Schweiz

Maia Schmied
Maia Schmied

Bern,

Trotz steigender Preise gibt es in der Schweiz noch neue Autos unter 20'000 Franken. Sechs erschwingliche Modelle im Überblick.

Citroen C3
Der Citroën C3 begeistert seit seiner Einführung im Jahr 2002 mit seinem charakteristischen und kompakten Schrägheck-Design. - Citroen

Schweizer Neuwagenpreise steigen seit Jahren kontinuierlich an und belasten das Budget vieler Haushalte enorm. Doch auch in Zeiten fortschreitender Elektrifizierung existieren noch bezahlbare Verbrenner mit voller Werksgarantie.

Diese erschwingliche Klein- und Kleinstwagen beweisen im Alltag, dass individuelle Mobilität kein Luxusgut sein muss. Vom geräumigen Pragmatiker bis zum wendigen City-Flitzer werden verschiedenste Pendlerbedürfnisse abgedeckt.

Dacia Sandero: Der unangefochtene Raum- und Preisbrecher

Der Dacia Sandero führt das Schweizer Preistableau souverän an und startet bereits bei 15'290 Franken. Sein turbogeladener Dreizylinder leistet muntere 91 PS und sorgt für einen erstaunlich flotten Antritt.

Mit beachtlichen 328 Litern Kofferraumvolumen übertrifft der Rumäne fast die gesamte Konkurrenz dieser Preisklasse. Zwar bleibt die Materialauswahl im Cockpit betont schlicht, doch die funktionale Verarbeitung überzeugt im Pendleralltag.

Dacia Sandero
Geräumig: Trotz seiner kompakten Aussenmasse bietet der Sandero ein grosszügiges Platzangebot für Passagiere und Gepäck. - Dacia

Unterm Strich bleibt der Sandero ein unschlagbar praktisches Vernunftauto für kostenbewusste Vielfahrer.

Mitsubishi Space Star: Das wendige Werkzeug für die Kurzstrecke

Mitsubishis Space Star folgt dicht dahinter mit einem Einstiegspreis von 15'099 Franken. Sein 1.2-Liter-Saugmotor mobilisiert genügsame 71 PS, die konsequent auf Sparsamkeit ausgelegt sind.

Mitsubishi Space Star
Zuverlässig: Der Space Star gilt als zuverlässiges Fahrzeug mit geringen Wartungskosten. - Mitsubishi

Im dichten Schweizer Stadtverkehr glänzt der Japaner durch seinen winzigen Wendekreis und die übersichtliche Karosserie. Der Normverbrauch bleibt mit tiefen 4.9 Litern auf 100 Kilometer erfreulich schonend fürs monatliche Budget.

Das Cockpit verzichtet weitgehend auf digitale Spielereien und setzt stattdessen auf eine intuitive Tastenbedienung. Damit präsentiert sich der auslaufende Kleinstwagen als radikal reduziertes, verlässliches Werkzeug für urbane Kurzstrecken.

Hyundai i10: Erwachsene Ausstattung im Kleinstformat

Hyundai verlangt für den kleinsten Spross der Modellpalette mindestens 15'200 Franken. Der kultivierte 1.0-Liter-Dreizylinder stellt 63 PS für den täglichen Arbeitsweg bereit.

Hyundai i10
Der Hyundai i10 bietet ein ansprechendes Design und hohen Komfort für den städtischen Gebrauch. - Hyundai

Seine direkte und leichtgängige Lenkung begeistert beim Manövrieren auf verkehrsreichen Zürcher Verkehrsachsen. Moderne Assistenzsysteme wie Spurhaltehilfe und Notbremsassistent sind bei den Koreanern bereits ab Werk an Bord.

Das Kofferraumvolumen von 252 Litern reicht für den Wocheneinkauf und handliches Pendlergepäck völlig aus. Der i10 etabliert sich so als moderner City-Flitzer ohne Schwächen bei Komfort oder Ergonomie.

Kia Picanto: Garantierte Zuverlässigkeit mit sieben Jahren Werksgarantie

Der frisch überarbeitete Kia Picanto steht ab 17'500 Franken bei den Schweizer Vertragshändlern. Sein Einliter-Dreizylinder generiert eine zum Schwestermodell Hyundai i10 identische Leistung von 63 PS.

Die grosszügige Werksgarantie von sieben Jahren schafft bei sicherheitsbewussten Privatkäufern enormes Vertrauen. Auf holprigen Strassenbelägen federt das straffe Fahrwerk Unebenheiten trocken ab.

Kia Picanto
Europäischer Feinschliff: Die zweite und dritte Generation wurden im europäischen Designzentrum in Frankfurt am Main gezeichnet und exakt auf die Ansprüche des westlichen Marktes zugeschnitten. - kia

Sauber eingepasste Komponenten und wertige Texturen werten das Interieur klar über das typische Klassenniveau auf. Damit empfiehlt sich der Picanto als wertstabiler und langfristig kalkulierbarer Dauerläufer für Pendelstrecken.

Citroën C3: Französischer Federungskomfort zum kleinen Preis

Citroën offeriert die vierte Generation des C3 zu einem bemerkenswerten Kampfpreis ab 15'990 Franken. Ein kräftiger Turbobenziner liefert stolze 100 PS und setzt sich damit deutlich von schwächeren Konkurrenten ab.

Mit diesem spürbaren Durchzug distanziert der fünftürige Kleinwagen die asiatische Saugmotor-Konkurrenz an Steigungen mühelos. Das komfortable Fahrwerk schluckt selbst vernachlässigte Schweizer Landstrassen souverän und vor allem bandscheibenschonend.

Citroen C3
Ein zentrales Highlight im Innenraum ist der Fokus auf Komfort, insbesondere durch die verfügbaren Citroen Advanced Comfort Sitze und die Advanced Comfort Federung. - Citroen

Fünf Türen sowie eine leicht erhöhte Karosserie erleichtern den bequemen Zustieg im hektischen Alltag. Wer maximalen Fahrkomfort zum überschaubaren Tarif sucht, findet im C3 das ausgewogenste Angebot.

MG MG3: Der angriffslustige Newcomer mit kräftigen Leistungsreserven

Die Marke MG drängt mit dem neu aufgelegten MG3 ab 16'490 Franken selbstbewusst in den Markt. Sein 1.5-Liter-Benziner liefert beachtliche 115 PS und stellt damit den Klassenbestwert bei der Motorleistung dar.

MG3
Chinesische Konzernmutter: Heute gehört die Marke zum SAIC-Motor-Konzern, wodurch der Kleinwagen modernste Technologien mit asiatischer Effizienz verbindet. - MG

Das Leistungsplus garantiert druckvollen Durchzug und stressfreie Einfädelmanöver auf kurzen Autobahnzubringern. Bei der serienmässigen Sicherheitsausstattung übertrifft der kantige Newcomer sogar manch teureren Mitbewerber.

Hinter der Heckklappe warten praxistaugliche 293 Liter Ladevolumen auf Einkäufe und Reisegepäck. Trotz kleinerer Abstriche beim Geräuschniveau überzeugt der MG3 als preisaggressiver Kleinwagen mit üppiger Kraftreserve.

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