Pubertät meistern: Elterntipps für sensible Gespräche

    Jasmin Hable
    Jasmin Hable

    Die Pubertät kann eine herausfordernde Zeit für Eltern und Kinder sein, sensible Gespräche sind wichtig für gegenseitiges Verständnis.

    Vater Sohn
    Die Pubertät stellt viele Eltern vor ungeahnte Herausforderungen. - Despositphotos

    Die Stimme klingt plötzlich anders, Pickel spriessen auf der Haut, die Hormone spielen verrückt: kurzum, die Pubertät hat mit voller Wucht zugeschlagen. Jedes Kind muss durch diese schwierige Phase gehen, Eltern können ihre Kinder jedoch mit verständnisvollen Gesprächen unterstützen.

    Wenn Jugendliche die Hintergründe verstehen, warum ihr Körper und ihre Gefühle verrückt spielen, können sie mit den Veränderungen besser umgehen.

    Klarheit schaffen: einfache Antworten auf komplexe Fragen

    Eltern sollten daher im Gespräch mit ihrem Nachwuchs bleiben und einfache, klare Antworten auf die Fragen der Kinder geben. Kinder sind meistens neugierig darauf, wie die Pubertät ihren eigenen Körper sowie den ihrer Freunde beeinflusst und verändert.

    Akne Pubertät
    Jugendliche benötigen in der Pubertät elterliche Unterstützung. - Despositphotos

    Aber wie spricht man am besten mit Kindern über diese neue und möglicherweise beängstigende Lebensveränderung?

    Körperliche Veränderungen erklären

    Die Pubertät ist die Zeit, in der Kinder zu jungen Erwachsenen heranreifen. Dabei erleben sie dramatische, physische und emotionale Veränderungen, die durch Hormone ausgelöst werden.

    Teenager
    Jugendliche befinden sich in der Pubertät in einer Selbstfindungsphase. Elterliche Gespräche können ihnen hierbei helfen. - Depositphotos

    Ausgelöst wird die Pubertät durch Hormone. Das ist der Anfang der Abnabelungsphase von der Kindheit hin zum Erwachsenenalter.

    Wann kommen Kinder in die Pubertät?

    Wann genau die Pubertät zuschlägt, hängt von einer Reihe unterschiedlicher Faktoren ab und ist von Kind zu Kind unterschiedlich. Jedes Kind ist anders und es gibt eine breite Altersspanne, in der die Pubertät beginnen kann.

    Stimmungsschwankungen
    Der Hormonhaushalt ist aus dem Gleichgewicht - Stimmungsschwankungen bei Jugendlichen sind vollkommen normal. - Depositphotos

    Typischerweise setzt die Pubertät bei Mädchen zwischen 8 und 13 Jahren und bei Jungen zwischen 9 und 14 Jahren ein. Bei manchen Kindern kann sie jedoch auch etwas früher oder später beginnen.

    Feinfühlig über die Pubertät sprechen

    Wenn Kinder Fragen stellen, benötigen sie normalerweise keine detaillierten Antworten. Vielmehr möchten sie strukturierte Antworten, die ihnen Klarheit bei Unsicherheiten geben.

    Halten Sie die Gespräche einfach und geben Sie Ihrem Kind das Gefühl, dass die körperlichen Veränderungen natürlich sind.

    Offene Gespräche stärken die Bindung zwischen Eltern und Kind

    Eltern sollten ausserdem bereit sein, ehrliche Antworten auf Fragen zu geben, was im männlichen und weiblichen Körper während dieser Entwicklungsphase passiert.

    Sie sollten einfühlsam und zugänglich sein, wenn sie mit ihren Kindern über die Pubertät sprechen.

    Wichtig ist hier ein offener Dialog zwischen Eltern und Kind. Denn hierdurch erleichtern Eltern nicht nur dem Nachwuchs die Pubertät, sondern stärken auch die Eltern-Kind-Beziehung.

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