Donald Trump wirft Sonderermittler Mueller Interessenkonflikte vor

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    Auf Twitter bekräftigt der US-Präsident seine schlechte Beziehung zum Sonderermittler in der Russland-Affäre.

    US-Präsident Donald Trump.
    US-Präsident Donald Trump. - dpa

    Das Wichtigste in Kürze

    • US-Präsident Donald Trump übt harsche Kritik am Sonderermittler in der Russland-Affäre.
    • Auf Twitter bekräftigte er Interessenkonflikte zwischen ihm und dem Regierungsbeamten.

    US-Präsident Donald Trump hat Vorwürfe angeblicher Interessenkonflikte des Sonderermittlers in der Russland-Affäre, Robert Mueller, bekräftigt. In einer Serie von Twitter-Botschaften, in denen Trump die Glaubwürdigkeit Muellers in Frage stellte, gab der Präsident am Sonntag an, er habe «eine sehr üble und umstrittene Geschäftsbeziehung» mit Mueller gehabt.

    Trump hatte in der Vergangenheit bereits Andeutungen hinsichtlich möglicher Interessenkonflikte Muellers gemacht. In seinen Tweets vom Sonntag ging er darauf jedoch erstmals öffentlich im Detail ein.

    «Wird Robert Mueller jemals seine Interessenkonflikte mit Präsident Trump offenlegen, darunter die Tatsache, dass wir eine sehr üble und umstrittene Geschäftsbeziehung hatten und ich ihn als FBI-Chef abgelehnt habe (einen Tag vor seiner Nominierung als Sonderermittler) und Comey ist sein enger Freund», twitterte Trump in dem Kurzbotschaftendienst.

    James Comey war von Trump im Mai 2017 als FBI-Chef gefeuert worden und äussert sich seither sehr kritisch über Trump. Die «New York Times» hatte im Januar berichtet, dass Trump im Juni 2017 auch Mueller entlassen wollte. Demnach konnte sein Rechtsberater Don McGahn ihn nur mit einer Rücktrittsdrohung von dem Schritt abbringen.

    Mueller stand vor der Entlassung

    Dem Bericht zufolge wollte Trump die Entlassung Muellers mit drei angeblichen Interessenkonflikten begründen: So habe Mueller wegen eines Streits um Gebühren seine Mitgliedschaft in Trumps Golfclub beendet; er habe in einer Anwaltskanzlei gearbeitet, die Trumps Schwiegersohn Jared Kushner vertreten hatte; und er sei vor seiner Ernennung zum Sonderermittler für eine mögliche erneute Leitung des FBI befragt worden.

    Mueller untersucht die mutmasslichen Einmischungen Moskaus in den US-Präsidentschaftswahlkampf 2016 und mögliche diesbezügliche Absprachen mit dem Trump-Team. Der US-Präsident prangert die Ermittlungen regelmässig als «Hexenjagd» an.

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