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    Grosse Nachfrage: Ferrari akzeptiert nun auch Kryptowährungen

    Axel Linther
    Axel Linther

    Die Luxusautomarke Ferrari hat auf die Nachfrage seiner wohlhabenden US-Kunden reagiert und akzeptiert nun Kryptowährungen als Zahlungsmittel.

    Ferrari SP8
    Auch Einzelstücke wie den Ferrari SP8 wird man künftig mit Krypto-Geld kaufen können. - Ferrari

    Marketing- und Vertriebsleiter Enrico Galliera kündigte an, dass Ferrari plant, sein Angebot in naher Zukunft auf den europäischen Markt auszuweiten. Die Entscheidung folgt einem wachsenden Trend unter High-End-Händlern und Dienstleistern, die zunehmend digitale Währungen als legitime Zahlungsform anerkennen.

    Trotz der extremen Schwankungen von Bitcoin und Ethereum sieht Ferrari eine Chance darin, sie als Zahlungsoption anzubieten. Ein weiteres Hindernis war bisher der hohe Energieverbrauch dieser Währungen – ein Umweltaspekt, der Tesla dazu veranlasste, sein Krypto-Zahlungs-Programm einzustellen.

    Ferrari F8
    Unter High-End-Händlern werden zunehmend digitale Währungen als Zahlungsmittel eingesetzt. - Ferrari

    Mit dem Bestreben von Kryptowährungen durch Nutzung erneuerbarer Energien ihren CO2-Fussabdruck zu reduzieren, fühlt sich Ferrari bereit dafür. Galliera betonte in einem Interview mit Reuters: «Unser Ziel ist es bis 2030 entlang unserer gesamten Wertschöpfungskette CO2-neutral zu sein».

    Von Investoren zu Autobesitzern

    Die Initiative zur Akzeptanz von Kryptowährungen ging von Ferrari-Kunden aus, die in diese Währungen investiert haben. Einige können sich dank ihrer Investitionen sogar einen Ferrari leisten, weshalb es Sinn macht, sie als Zahlungsoption anzubieten.

    Ferrari F8
    Das über eine Million Dollar teure Sondermodell basiert auf dem Ferrari F8. - Ferrari

    Ferrari geht davon aus, dass einige Krypto-Investoren noch keine Kunden sind. Daher wird gehofft, durch das Angebot der Krypto-Zahlung mehr potentielle Autobesitzer zu gewinnen.

    BitPay: Die Brücke zwischen Fiat- und Digitalwährung

    Für die Abwicklung der Transaktionen setzt Ferrari auf den Kryptowährungs-Zahlungsabwickler BitPay. Dieser ermöglicht Transaktionen mit Bitcoin, Ether und USDC und wandelt diese in traditionelle Währungen um: Zum Schutz der Händler vor Preisschwankungen.

    Ausserdem sorgt BitPay dafür, dass die verwendeten Währungen aus legitimen Quellen stammen. Der Preis für das Auto ändert sich nicht bei einer Bezahlung mit Krypto – es fallen keine Gebühren an.

    Bereits jetzt haben viele US-Ferrari-Händler begonnen, Kryptowährungen zu akzeptieren und es wird erwartet, dass auch andere Händler bald nachziehen werden.

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