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    Super-G: Urs Kryenbühl gibt Comeback zehn Monate nach Horror-Sturz

    Mathias Kainz
    Mathias Kainz

    USA,

    Nach seinem fürchterlichen Sturz in der Kitzbühel-Abfahrt kehrt Urs Kryenbühl am Donnerstag im Super-G in Beaver Creek in den alpinen Ski-Weltcup zurück.

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    Schlimmer Sturz von Urs Kryenbühl im Zielsprung. - twitter/@srf

    Das Wichtigste in Kürze

    • Im Januar stürzte Urs Kryenbühl bei der Abfahrt in Kitzbühel schwer.
    • Der 27-Jährige erlitt einen Kreuzbandriss, Innenbandriss und eine Gehirnerschütterung.
    • Nach zehn Monaten ist er in Beaver Creek (USA) wieder mit dabei.

    Fast ein Jahr ist es her, dass Urs Kryenbühl in Kitzbühel böse zu Sturz kam: Am Zielsprung geriet der Schwyzer aus dem Gleichgewicht. Es folgte ein harter Aufprall – und eine zehnmonatige Zwangspause.

    Urs Kryenbühl Abfahrt Kitzbühel
    Urs Kryenbühl stürzt in der Abfahrt von Kitzbühel schwer. - Keystone

    Am Mittwoch kehrte er beim Training für den Super-G in Beaver Creek zurück. «Ich war ein bisschen nervös und wusste nicht mehr so recht, wie alles läuft», schildert er im «SRF». «Im Starthaus konnte ich fast nicht mehr schlucken, ich hatte so einen trockenen Mund.»

    Und auch während der Fahrt musste der Speed-Spezialist einen heiklen Moment überstehen. «Bei der Kompression war es knapp, da wäre es fast schon wieder vorbei gewesen. Deshalb bin ich froh, dass ich heil ins Ziel gekommen bin.»

    Super-G in Beaver Creek als «guter Einstand»

    Grundsätzlich sei es aber ein «guter Einstand» für die Rückkehr in den alpinen Ski-Weltcup gewesen, so Kryenbühl. «Es ist schön, wieder hier zu sein.» Den Speed-Auftakt in Lake Louise (CAN) hatte er noch verpasst. In Kanada durfte er ungeimpft nicht einreisen.

    Urs Kryenbühl Super-G Abfahrt
    Urs Kryenbühl im Training für Super-G und Abfahrt in Beaver Creek. - Keystone

    Davon könne er vielleicht sogar profitieren, hofft der 27-Jährige. «Vielleicht ist es sogar positiv, man ist ein bisschen erholter», meint Kryenbühl. Den Trainingslauf für den Super-G auf der «Birds of Prey» beendete er trotz Schwierigkeiten auf Platz 14.

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