Super-G

    Super-G am Lauberhorn: Odermatt triumphiert – Schreckmoment für Feuz

    Die Schweiz darf sich über den nächsten Heimsieg freuen: Wie im Adelboden-Riesen gewinnt Marco Odermatt auch den Super-G auf dem Lauberhorn.

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    Marco Odermatt ist auch für die morgige Abfahrt top-motiviert. - SRF

    Das Wichtigste in Kürze

    • Marco Odermatt gewinnt den Super-G auf dem Lauberhorn in Wengen.
    • Der Schweizer lässt Aleksander Aamodt Kilde um 0,23 Sekunden hinter sich.
    • Beat Feuz muss in Wengen einen Schreckmoment verdauen.

    Marco Odermatt gewinnt den Super-G in Wengen! Bei seinem ersten Start auf dem Lauberhorn lässt der Gesamtweltcup-Führende die Konkurrenz hinter sich. Nur Aleksander Aamodt Kilde kann einigermassen mit dem 24-Jährigen mithalten.

    Marco Odermatt Super-G Lauberhorn
    Marco Odermatt jubelt nach der Zielankunft im Super-G auf dem Lauberhorn. - keystone

    Der Norweger liegt 0,23 Sekunden hinter dem Schweizer. Komplettiert wird das Podest vom Österreicher Matthias Mayer (+0,58). Zweitbester Schweizer im nachgeholten Lake-Louise-Super-G ist Stefan Rogentin auf Rang 11 (+1,09).

    Marco Odermatt holt sich heute nicht nur den Sieg – sondern auch Rückenwind für die verbleibenden Rennen am Lauberhorn. Am Freitag steigt eine Sprintabfahrt, am Samstag dann der Klassiker über die ganze Strecke.

    Marco Odermatt
    Marco Odermatt bei der Siegerehrung neben Kilde (links) und Mayer (rechts). - Keystone

    «Das gibt mir viel, besonders für Freitag rechne ich mir jetzt etwas mehr aus», so Odermatt bei SRF. Etwas weniger optimistisch sei er für das Rennen am Samstag. Dort fehle ihm in den langen Kurven noch etwas die Erfahrung und die Geduld.

    Holt sich Marco Odermatt bei Olympia eine Goldmedaille?

    Im heutigen Super-G klassieren sich auch Niels Hintermann (14/+1,16) und Loic Meillard (15/+1,22) gut. Justin Murisier fährt auf Rang 26 (+1,80), Urs Kryenbühl bleibt mit 2,46 Sekunden Rückstand ohne Punkte.

    Feuz vermeidet bösen Sturz auf dem Lauberhorn

    Einen Schreckmoment muss unterdessen Beat Feuz verkraften: Mit Startnummer 3 wirft das Lauberhorn den Kugelblitz beinahe ab. Nur mit viel Mühe kann Feuz einen bösen Sturz jenseits der 130 km/h vermeiden. Er beendet das Rennen auf Rang 24 (+1,73).

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    Beat Feuz kann sich bei Super-G in Wengen nur knapp retten. - SRF

    Für Odermatt ist es der zweite Heimsieg en suite nach dem Riesenslalom-Triumph in Adelboden am letzten Samstag. Und schon am Freitag hat der 24-Jährige die Chance, nachzulegen: Er bestreitet in Wengen erstmals auch die beiden Abfahrten.

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