Nicht einmal seine Trainer wissen, ob Simon Ammann noch einmal eine Saison anhängen wird. Der 41-jährige Skispringer hat im Sommer keinen Sprung absolviert.
Simon Ammann
Fliiiiiiiegt Simon Ammann auch im nächsten Winter noch? - Keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Simon Ammann (41) muss Ende Oktober an der Schweizer Meisterschaften teilnehmen.
  • Dieses Commitment erwarten seine Trainer.
  • Bis jetzt hat die Skisprung-Legende noch keinen Sommer-Sprung absolviert.
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Am Wochenende endet mit dem Grand-Prix-Final in Klingenthal die Sommersaison der Skispringer. Simon Ammann fehlt im Schweizer Aufgebot.

Der vierfache Olympiasieger ist bis jetzt nicht zurückgetreten. Aber die Chancen, dass der 41-Jährige im November eine 26. Weltcup-Saison in Angriff nehmen wird, sind doch eher gering. Ammann ist in diesem Sommer noch kein einziges Mal über einen Bakken gegangen.

Schödler: «Schweizer Meisterschaften sind ein Fix-Termin»

«Wir erwarten sein Commitment bis zu den Schweizer Meisterschaften in Kandersteg», sagt der Disziplinenchef Berni Schödler. Dies mit Blick auf die Titelkämpfe, die am 21. Oktober starten.

«Die Schweizer Meisterschaften sind für einen Kaderathleten ein Fix-Termin», so Schödler. «Entweder ist man verletzt oder man ist am Start.»

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Simon Ammann hat in diesem Winter nochmal an Olympischen Spielen teilgenommen. - Keystone

Simon Ammann hatte im vergangenen Frühling den A-Kader-Status, die zweithöchste Stufe bei Swiss-Ski nach der Zugehörigkeit zur Nationalmannschaft, angenommen. Und so bekräftigt, dass er es mit dem Spitzensport weiterhin ernst meint.

Rechnen Sie damit, dass Simon Ammann seine Karriere fortsetzen wird?

Diese Einteilung und die entsprechende Unterstützung sind keine Geschenke von Swiss-Ski. Sie basieren einzig auf den Leistungen im vergangenen Winter. Gleichzeitig kündigte der Toggenburger an, er werde bis im August eine Auszeit in Anspruch nehmen.

Niemand weiss, was Simon Ammann plant

Sowohl Schödler als auch sein Trainer Martin Künzle wissen derzeit nicht genau, was Ammann plant. «Wenn er vor hat zu springen, müsste er sich bald einmal melden. Der Ball liegt bei ihm», sagt Künzle.

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Der Entscheid von Simon Ammann müsste bis zur Schweizer Meisterschaft fallen. - Keystone

Und Schödler ergänzt: «Wir wünschen uns schon, dass er selber über seine Zukunft entscheide. Und nicht wir das machen müssen.» Eine Rückkehr des 23-fachen Weltcupsiegers halten die beiden nicht für ausgeschlossen.

Ammann sei körperlich fit, die Materialanpassungen im Hintergrund würden wie bei jedem Kader-Athleten laufen. Und als Routinier könnte er rasch wieder Tritt fassen.

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