Mikaela Shiffrin

    Reise-Ärger bei Mikaela Shiffrin und Slalom-Ass Manuel Feller

    Christoph Böhlen
    Christoph Böhlen

    Österreich,

    Nach dem Saisonstartgeht es für die Weltcup-Cracks in den USA weiter. Mikaela Shiffrin klagt über die Reisestrapazen, Manuel Feller hinterfragt den Kalender.

    Mikaela Shiffrin
    Mikaela Shiffrin gewinnt auch den Slalom in Gurgl. - keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Die Männer reisen für drei Rennen in Beaver Creek in die USA.
    • Bei den Frauen stehen ihn Übersee drei Weltcup-Destinationen auf dem Programm.
    • Das Programm sorgt bei Mikaela Shiffrin und Manuel Feller für Ärger.

    Der Saisonauftakt ist Ski-Dominatorin Mikaela Shiffrin geglückt: Auf Rang fünf im Riesen von Sölden lässt sie zwei Slalom-Siege in Levi und Gurgl folgen.

    Für die US-Amerikanerin und ihre Kolleginnen geht es nun in ihrer Heimat weiter. Und diese Reise nach Übersee ist so gar nicht nach dem Geschmack Shiffrins.

    Mikaela Shiffrin
    Mikaela Shiffrin feiert in Gurgl ihren zweiten Weltcupsieg, Camille Rast wird Dritte. - keystone

    «Meine ehrliche Meinung lautet: Es ist herausfordernd in Sölden, dann Levi, dann zurück in Gurgl und dann in Killington zu sein. Es ist wirklich hart für den Körper und den Geist», so die Weltcup-Rekordsiegerin über die kommenden Reisestrapazen.

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    Immerhin: Mit Killington, Tremblant und Beaver Creek warten gleich drei Nordamerika-Destinationen auf den Frauen-Weltcup. Ganz im Gegensatz zum Männer-Tross, der jetzt einzig für die Rennen in Beaver Creek in die USA reist.

    Manuel Feller
    Geht es nach Manuel Feller, müsste man nicht für ein Rennen in die USA reisen. - keystone

    «Es geht leider nach Amerika», sagt Ösi-Slalomstar Manuel Feller. «Das ist ein grosser Aufwand für ein Rennen», so der 32-Jährige. Immerhin: «Es ist ein Hang, der mir liegt.»

    Mikaela Shiffrin schlägt modifizierten Saisonstart vor

    Die Reisestrapazen zu verringern, dürfte auch zukünftig schwierig sein. Immerhin bringt Mikaela Shiffrin eine Idee ein, wie man den Saisonstart vereinfachen könnte: Die Rennen in Gurgl und Sölden sollen an darauffolgenden Wochenenden stattfinden. Dies würde nicht nur die physische Belastung verringern, sondern wäre auch ökologisch sinnvoller.

    Gurgl
    Wird Gurgl bald ein wenig früher angesetzt? - keystone

    Unmöglich sei das nicht, so Gurgl-Weltcupchef Alban Scheiber. «Das Allerwichtigste ist, dass beide Rennen durchgeführt werden können.»

    Scheiber erklärt: «Sölden würde ein bisschen nach hinten rücken, wir ein bisschen, aber nicht viel, nach vorne. Wenn man sich entscheidet, würde man es sicher 2026 hinbekommen.»

    Kommentare

    User #4523 (nicht angemeldet)

    ..und dies alles auf Kosten der Umwelt - liebe Umweltprediger - Sport ist eben Mord!

    User #6121 (nicht angemeldet)

    Sie haben beide absolut recht, diese Planung ist eine Frechheit. Nicht nur vom Aufwand her gesehen, nein auch vom Umweltschutz. Dieses unsinnige in der Welt herumfliegen müsste nicht sein, das kann man besser planen. Dass es nicht ganz ohne Flieger geht ist klar, man kann es aber einschränken. Bezüglich Umweltschutz kommen mir noch eine ganze Reihe anderer Sportarten in den Sinn, aber fangen wir doch zuerst bei uns an und hören damit auf mit dem Flieger für 80 Euro in Europe herumzufliegen.

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