Riesenslalom

    Manuel Feller beendet Riesenslalom-Karriere, Weltmeister Haaser stürzt

    Christoph Böhlen
    Christoph Böhlen

    Norwegen,

    Während die Schweizer Ski-Cracks ihre nächsten Festspiele feiern, erlebt das Team aus Österreich einen bitteren Riesenslalom in Hafjell.

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    Weltmeister Raphael Haaser stürzt heftig. - srf

    Das Wichtigste in Kürze

    • Manuel Feller wird künftig nicht mehr im Riesenslalom antreten.
    • Teamkollege Raphael Haaser stürzt in Hafjell schwer.
    • Bester Österreicher ist Stefan Brennsteiner als Sechster.

    Loïc Meillard vor Marco Odermatt und Thomas Tumler: Die Schweizer Riesen-Cracks feiert erstmals seit 1983 einen Dreifachsieg. Zudem holt sich Odi den Gesamt- und den Riesenslalom-Weltcup.

    Ski-Rivale Österreich erlebt hingegen einen bitteren Tag. Stefan Brennsteiners Angriff auf das Podest bleibt aus: Nach dem starken Rang vier im ersten Lauf fällt er auf Platz sechs zurück. Damit ist aber der Lichtblick aus ÖSV-Sicht.

    Stefan Brennsteiner
    Stefan Brennsteiner beim Riesenslalom in Hafjell. - keystone

    Ein weiteres, heisses ÖSV-Eisen sorgt für einen bangen Moment. Weltmeister Raphael Haaser ist nach Rang acht im ersten Durchgang auf dem Weg zur neuen Bestzeit. Doch dann stürzt er heftig und bleibt liegen.

    Zwar kann der 27-Jährige selber wieder aufstehen, eine Diagnose steht aber noch aus. Einige Schrammen sind aber bereits sichtbar: Haaser blutet im Gesicht.

    Raphael Haaser
    Raphael Haaser blutet nach seinem Sturz im Gesicht. - srf

    Kurz vorher sorgt auch noch Manuel Feller für einen Paukenschlag. Der 32-Jährige, der sichtlich mit Rückenschmerzen zu kämpfen hat, gibt im ORF-Interview den Riesenslalom-Rücktritt bekannt!

    Manuel Feller: «Gurke nicht mit Startnummer 50 rum»

    «Ein letzter Punkt zum Abschluss meiner Riesentorlauf-Karriere. Es war eh schon immer eine Frage der Zeit. Ich wäre gerne noch Olympische Spiele gefahren, als Abschluss. Aber irgendwann geht alles zu Ende», so Feller bei ORF.

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    Manuel Feller beendet seinen Riesenslalom-Karriere. - orf

    Weil er nicht mehr in den Top 30 im Riesenslalom rangiere, habe er nicht genügend FIS-Punkte. Damit war für ihn klar: «Ich werde sicher nicht mit Startnummer 50 da rumgurken. Das tue ich mir ganz einfach nicht an.»

    Bedauerst du den Riesenslalom-Rücktritt von Manuel Feller?

    Eine Hintertür lässt Feller aber offen: Falls er über den Slalom an 500 Punkte komme, wolle er eventuell zum Abschluss noch einen letzten Riesenslalom bestreiten.

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    Kommentare

    User #2639 (nicht angemeldet)

    Manuel Feller ist sehr bodenständig und sehr nett mit viele Kollegen zusammen und Herzig ist. Kann doch nächste November wieder Skirennfahrer und Freude gehabt. 👍🏼

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