Lindsey Vonn: «Grosse Hintern werden immer in sein»
Das Comeback von Lindsey Vonn (41) ist schon vor Olympia 2026 ein Erfolg. Die US-Amerikanerin verrät, warum sie bewusst einige Kilo zugenommen hat.

Das Wichtigste in Kürze
- Bei den Speed-Rennen an Olympia 2026 zählt Lindsey Vonn zu den Favoritinnen.
- Das Comeback der 41-Jährigen läuft erfolgreich.
- Vonn verrät: «Ich habe Muskeln und Gewicht zugelegt.»
Das Comeback von Lindsey Vonn löst in der vergangenen Saison ein grosses Echo aus. Von vielen Seiten wird die US-Amerikanerin dafür kritisiert, dass sie mit einer Knie-Prothese noch mal an den Start gehen will.

Doch die mittlerweile 41-Jährige straft ihre Kritiker Lügen. Und zeigt sich in der laufenden Olympia-Saison in Topform: In acht Speedrennen feiert sie zwei Siege, fährt zudem fünfmal auf das Podest. Ihr schlechtestes Ergebnis? Ein vierter Rang!
Lindsey Vonn zählt also zu den Medaillenkandidatinnen, wenn sie bei Olympia 2026 im Starthaus steht. Und das als älteste Alpin-Athletin der Olympia-Historie!
«Ich möchte den Menschen zeigen, dass es kein Nachteil ist, alt zu sein. Ich habe unglaublich viel Erfahrung als Athletin», so Vonn beim «People»-Magazin.
«Ich bin genauso stark wie früher – wenn nicht stärker»
Die US-Amerikanerin spricht offen ihre bewusste Gewichtszunahme von fünf Kilo. «Ich habe Muskeln und Gewicht zugelegt, weil Skirennen ein Schwerkraft-Sport ist. Ich brauche diese Masse: Je mehr ich wiege, desto schneller bin ich.» Und Vonn erklärt: «Grosse Hintern werden immer in sein! »

Für die 84-fache Weltcup-Siegerin ist klar: «Man sollte einfach stolz auf seinen Körper sein und darauf, was er für einen leisten kann. Und ich bin genauso stark wie früher – wenn nicht sogar stärker.»
Stressbedingt habe sie im vergangenen Jahr stark abgenommen. Deshalb habe sie hart daran gearbeitet, dieses Gewicht wieder zuzulegen. «Ich muss einfach stark sein», so die Speed-Spezialistin.

Lindsey Vonn: «Das hat mich elektrisiert»
Für Lindsey Vonn bietet sich bei Olympia 2026 die Chance auf einen erfolgreichen und würdigen Karriere-Abschied. Dieser war bei ihrem Rücktritt nicht möglich: «Ich bin damals humpelnd abgetreten – dabei wollte ich stark aufhören.»

Diese Chance erhalte sie nun – auch dank der erfolgreichen Knie-Operation. Weil sie danach keine Schmerzen mehr hatte, sei sie überhaupt erst in den Weltcup zurückgekehrt: «Der Gedanke, wieder Skirennen ohne Schmerzen zu fahren, hat mich elektrisiert. Das war unheimlich aufregend.»
Die Speed-Rennen der Frauen bei Olympia 2026
Abfahrt: 8. Februar ab 11.30
Super-G: 12. Februar ab 11.30
















