Nidwalden

Nidwladnerin Andrea Ellenberger (32) beendet ihre Karriere

Andrea Ellenberger beendet ihre Karriere «nach 20 Jahren, in denen ich dem Skifahren mein Herz gegeben habe». Schwere Verletzungen verhindern eine Rückkehr.

Andrea Ellenberger
Die Rennen Ende 2024 sollten die letzten von Andrea Ellenberger sein. Nach Verletzungen beendet sie ihre Karriere. - Keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Andrea Ellenberger verkündet das Ende ihrer Karriere im Ski-Weltcup.
  • Die 32-Jährige hatte sich Ende 2024 schwer verletzt und fiel seither verletzt aus.
  • «Jetzt beginnt ein neues Kapitel», verkündet die Nidwaldnerin mit Psychologie-Master.

Im Alter von 32 Jahren verkündet Andrea Ellenberger das Ende ihrer Karriere. Grund dafür sind die schwerwiegenden Verletzungen der letzten Jahre. Im Dezember 2024 hatte sie sich den Unterschenkel gebrochen, auch Kreuzband und Meniskus waren beschädigt.

Jetzt ist klar: Die Riesenslalom-Spezialistin wird nicht mehr in den Weltcup zurückkehren. Die Zentralschweizerin schreibt auf Instagram: «Nach 20 Jahren, in denen ich dem Skifahren mein Herz gegeben habe, sage ich tschüss.»

Andrea Ellenberger
Via Instagram verkündet Andrea Ellenberger ihren Abschied vom Skisport. - Instagram / @andrea.ellenberger

In Are wurde Ellenberger 2019 im Mannschaftswettbewerb zur Weltmeisterin. Zwei elfte Plätze waren ihre besten Resultate im Weltcup. Auf Instagram schreibt sie: «Ich musste akzeptieren, dass ich nicht alle Ziele, die ich mir gesetzt habe, erreichen werde.»

Ellenberger hat Psychologie-Master abgeschlossen

Für sie ist klar: «Das Fahren von Skirennen war nie nur ein Sport für mich. Es war meine Leidenschaft, ein Privileg und mein Weg zu leben. Jetzt beginnt ein neues Kapitel: emotional und voll mit stiller Hoffnung.»

Andrea Ellenberger
Nach vielen Jahren als Athletin bei Swiss Ski wird Andrea Ellenberger in Zukunft einen neuen Weg beschreiten. - Keystone

Neben der Piste hat sich Andrea Ellenberger längst weitergebildet und einen Master in Psychologie abgeschlossen. Auch Joberfahrung hat sie schon gesammelt: Sie arbeitete als schulische Heilpädagogin in der Primarstufe in ihrer Heimat Hergiswil.

Für den Skiverband FIS war die Ex-Fahrerin zuletzt ebenfalls im Einsatz. Sie transkribiert die Funksprüche verschiedener Teams, die dann im TV eingeblendet werden.

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