NBA: Donald Trump bei Knicks-Spiel ausgebuht – und eingenickt
Spiel 3 der Finals in der NBA steht im Zeichen von Donald Trump: Der US-Präsident sorgt bei den Knicks-Fans für Ärger. Und bringt dann auch noch Pech.
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Das Wichtigste in Kürze
- Die New York Knicks verlieren Spiel 3 in den NBA Finals mit 111:115.
- San Antonio verkürzt damit in der Final-Serie auf 1:2.
- Weil Donald Trump das Spiel besucht, wurden die Public Viewings geschlossen.
- Der US-Präsident wird im Madison Square Garden während der Hymne ausgebuht.
Dass in dieser Woche die WM 2026 beginnt, interessiert in New York noch kaum jemanden. Der Grund: Erstmals seit 1999 stehen die New York Knicks in den Finals der NBA. Und nach zwei gewonnenen Auswärtsspielen zum Start, winkt gegen die San Antonio Spurs der erste Meistertitel seit 1973.

Die Stadt steht Kopf – und die Preise explodieren. In der Nacht auf heute fand das erste Heimspiel in der Finalserie im legendären Madison Square Garden statt. Fast 10'000 Dollar blechen Fans dabei für einen Platz mit maximal medioker Sicht.
Die Fans müssen bei aller Euphorie aber einen Dämpfer wegstecken. Die Knicks verlieren Spiel 3 gegen die Spurs mit 111:115.

San-Antonio-Superstar Victor Wembanyama zeigt sich stark verbessert: Der «Alien» führt sein Team mit 32 Punkten und acht Rebounds zum ersten Sieg in der Final-Serie. Damit reisst die Knicks-Serie von 13 Playoff-Siegen in Serie.
Als würde die Serie nicht schon für genug Trubel sorgen, kündigt Donald Trump im Vorfeld von Spiel 3 seinen Besuch im Stadion an. Erstmals ist ein amtierender Präsident bei den Finals der NBA vor Ort.

Die Folge: Enorme Sicherheitsvorkehrungen und die Absage der beliebten Public Viewings rund um das Stadion. Das sorgt für eine miese Stimmung in der «berühmtesten Arena der Welt».
Pfiffe für Trump – der scheint sogar einzunicken
Die Reaktion folgt umgehend: Als vor dem Spiel die US-Hymne gespielt wird, blenden die Kameras Trump ein. Der US-Präsident wird laustark ausgebuht. In der Folge verzichtet die TV-Regie darauf, den 79-Jährigen weiter auf den Bildschirmen zu zeigen.
Trump verfolgt das Spiel zusammen mit seiner Enkelin Kai (19) und Knicks-Besitzer James Dolan. Wie Fotos auf den sozialen Medien zeigen, scheint der US-Präsident zudem während des Spiels sogar eingenickt sein.

Geholfen hat der Besuch des «Edel-Fans» sowieso nicht: Nach der Heimniederlage führen die New York Knicks nur noch mit 2:1. In der Nacht auf Donnerstag folgt Spiel 4, erneut im Madison Square Garden. Diesmal wohl ohne den US-Präsidenten.


















