Tennis-Bad-Boy Nick Kyrgios positiv auf Kokain getestet
Nick Kyrgios ist durch eine Dopingprobe gefallen – wegen Kokain. Der Australier spricht von einem «grossen Fehler», der eine Sperre nach sich zieht.

Das Wichtigste in Kürze
- Nick Kyrgios wird verläufig gesperrt – nachdem er positiv auf Kokain getestet wurde.
- Der Australier schreibt: «Ich habe einen grossen Fehler begangen.»
Die Skandal-Akte von Tennis-Rüpel Nick Kyrgios wird noch länger: Der Australier wurde positiv auf Kokain getestet. Dadurch blieb er an der Dopingkontrolle in Mallorca hängen – Kyrgios wird nun provisorisch gesperrt.
Theoretisch könnte der 31-Jährige noch Rekurs gegen die Sperre einlegen. Sein neustes Statement auf Instagram klingt aber eher nach einem Geständnis. Er schreibt: «Ich habe einen grossen Fehler begangen und übernehme dafür die volle Verantwortung.»

In seinem Statement entschuldigt er sich bei seinen Fans und Sponsoren. «Ich bin sehr enttäuscht von mir selbst.» Die vielen Verletzungen und körperlichen Probleme der letzten Jahre seien für ihn schwer zu verarbeiten gewesen.
Kyrgios gibt zu: «Zu akzeptieren, dass meine Karriere dem Ende zugeht, war deutlich schwerer, als ich es erwartet hätte.» Natürlich entschuldige aber nichts davon sein Fehlverhalten.
Nach langer Abwesenheit war Nick Kyrgios in diesem Sommer wieder auf der ATP-Bühne zu sehen: Für die Rasen-Saison war der Australier zurückgekehrt. In Wimbledon blieb dem Ex-Finalisten eine Einzel-Wildcard allerdings verwehrt.

Im Ranking ist der ehemalige Top-20-Spieler nur noch auf Position 919 klassiert. Einen Rücktritt zieht Kyrgios trotz drohender Sperre aber offenbar nicht in Betracht. Er schreibt via Instagram: «Ich werde arbeiten und stärker zurückkommen.»














