Stan Wawrinka: Heftige Kritik an US Open wegen Wildcard-Entscheid
Stan Wawrinka (41) erhält für die US Open keine Wildcard. Die Veranstalter stehen nach dieser umstrittenen Entscheidung im Kreuzfeuer der Kritik.

Das Wichtigste in Kürze
- Die US Open 2026 finden ohne Stan Wawrinka statt.
- Dass der Sieger von 2016 keine Wildcard erhält, sorgt für Empörung.
Die Karriere von Stan Wawrinka neigt sich dem Ende zu. Ein letzter Auftritt bei einem Grand-Slam-Turnier wird dem Romand allerdings verwehrt. Die US Open geben dem 41-Jährigen keine Wildcard.
Tennis-Journalist José Morgado kommentiert den Entscheid mit den Worten: «Das ist beschämend».

Sein Berufskollege José Moron findet: «Das ist eine sehr unschöne Geste gegenüber einem Turniersieger, der in der Sportwelt so beliebt ist.»
Wawrinka gewann die US Open 2016, nachdem er Novak Djokovic im Final in vier Sätzen besiegte. Es war nach den Australian Open (2014) und den French Open (2016) sein dritter und letzter Major-Titel.

Nun wird ihm von den Organisatoren ein letzter Auftritt in Flushing Meadows vorenthalten. Wawrinka selbst äusserte sich bislang nicht dazu.
Monfils profitiert von Vereinbarung
Mit Gaël Monfils darf ein ebenfalls gegen Ende seiner Laufbahn näherkommender Altstar aufschlagen. Grund dafür ist seine Nationalität.
Als Franzose erhält Monfils in New York eine Wildcard, dafür werden bei den French Open Spieler aus den USA bevorzugt behandelt.
















