Djokovic

    Djokovic schwärmt: Alcaraz ist Roger, Rafa & mir in dem Alter voraus

    Christoph Böhlen
    Christoph Böhlen

    Spanien,

    Novak Djokovic zeigt sich von Carlos Alcaraz beeindruckt. Dem Spanier prophezeit der Serbe eine grosse Karriere.

    Novak Djokovic
    Novak Djokovic schwärmt von Carlos Alcaraz. - keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Carlos Alcaraz muss für das ATP-Turnier in Madrid verletzt absagen.
    • Novak Djokovic erklärt, der Spanier sei in seinem Alter weiter, als die «Big Three».
    • Der Serbe sagt: Der 21-Jährige habe alles, was es brauche, um Geschichte zu schreiben.

    Ausgerechnet für das Turnier in seiner spanischen Heimat muss Carlos Alcaraz forfait geben. Adduktoren-Probleme sorgen für eine Absage des 21-jährigen Tennis-Superstars. Trotzdem erhält der Spanier am Rande des Turniers ein Lob – und zwar von höchster Stelle.

    Carlos Alcaraz
    Carlos Alcaraz muss seine Teilnahme in Madrid absagen. - keystone

    Novak Djokovic, der in Madrid schon am Samstag scheitert, lobte seinen Konkurrenten vor dem Turnier in den höchsten Tönen. Alcaraz sei den «Big Three» im Alter von 21 Jahren voraus. Damit meint der Djoker Roger Federer, Rafael Nadal – und sich selbst.

    Djokovic: «Alcaraz hat alles, was es braucht, um Geschichte zu schreiben»

    «Mit dem, was Carlos schon erreicht hat, ist er uns in dem Alter sogar voraus. Er hat alles, was es braucht, um Geschichte zu schreiben», so der Serbe.

    Schliesslich habe seine eigene Dominanz erst mit 23 Jahren begonnen. Da sei Alcaraz mit 21 Jahren noch lange nicht am Limit. Trotzdem steht Alcaraz bereits bei vier Grand-Slam-Titeln.

    Traust du Carlos Alcaraz zu, die «Big Three» zu überflügeln?

    Djokovic glaubt, dass der Spanier über Jahre hinweg für den Tennissport prägend sein könne. Er selber zählt sich mit 36 Jahren zur «alten Garde». Die Rücktritte von Federer, Nadal oder Murray habe ein Vakuum hinterlassen, das nun von einer neuen Generation gefüllt werde.

    Novak Djokovic
    Novak Djokovic beim Abschieds-Auftritt von Roger Federer. - keystone

    «Ich spiele weiter. Weil ich glaube, dass ich mit meiner Präsenz dem Tennis helfen kann, weiterzuwachsen», so der Serbe. Im Vergleich zu Carlos Alcaraz und Co. hofft der 24-fache Grand-Slam-Sieger, «noch etwas mithalten zu können».

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    Kommentare

    User #1483 (nicht angemeldet)

    Zusätzlich zu den grossen spielerischen Fähigkeiten braucht es auch noch, dass der Körper über viele Jahre mitspielt. Das braucht neben diszipliniertem Training auch eine Portion Glück. Wünsche ihm auf jeden Fall eine lange und erfolgreiche Karriere.

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