Thurgau

    Samuel Giger: «Alleiniger Festsieg ist schon ein bisschen schöner»

    Nicola Wittwer
    Nicola Wittwer

    Frauenfeld,

    Nach monatelanger Verletzungspause krönt sich Samuel Giger am Samstag zum zweifachen Kilchberg-Sieger. Das Einschlafen fiel dem Nordostschweizer etwas schwerer.

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    Samuel Giger kürt sich zum zweiten Mal zum Kilchberg-Sieger. - Nau.ch

    Das Wichtigste in Kürze

    • Samuel Giger geniesst seinen zweiten Kilchberg-Sieg ein bisschen mehr als jener von 2021.
    • Im SRF-«Sportpanorama» erzählt der Nordostschweizer, dass ihm die zuletzt verletzte Schulter am Samstag keine Probleme gemacht habe.
    • Zudem verrät der 28-Jährige: Er ist Profi, weil er alles für den Schwingspot tun will.

    Nach dreimonatiger Verletzungspause meldet sich Samuel Giger am Samstag am Kilchberger Schwinget zurück – und wie! Nach 2021 gewinnt der Nordostschweizer das Fest mit eidgenössischem Charakter zum zweiten Mal.

    Samuel Giger
    Samuel Giger gewinnt den Kilchberger-Schwinget zum zweiten Mal in Serie. - keystone

    «Gestern konnte ich tatsächlich nicht sofort einschlafen», gesteht Giger einen Tag später im SRF-«Sportpanorama». Die Eindrücke und Emotionen seien nochmal hochgekommen, erzählt der 28-Jährigen. «Ich konnte es nicht abstellen.»

    Der nun zweifache Kilchberg-Sieger sieht «sehr viele» Parallelen zu seinem ersten Erfolg von vor fünf Jahren. Damals stand Giger ebenfalls im Schlussgang, «musste» sich den Fest Sieg aber mit Fabian Staudenmann und Damian Ott teilen.

    Samuel Giger
    Samuel Giger bodigt im Schlussgang den Innerschweizer Marcel Bieri. - keystone

    Einen Tag nach seinem zweiten Streich gesteht Samuel Giger nun: «Der alleinige Festsieg ist schon noch ein bisschen schöner als zu dritt.»

    Trotz Verletzungspause: «Habe mich top gefühlt»

    Gigers Triumph umso beeindruckender macht die Tatsache, dass der Nordostschweizer Schwinger zuvor monatelang keinen Ernstkampf bestritten hat. Die Schulter machte Probleme und sorgte auch für eine kurzfristige Absage für die Schwägalp.

    Vor dem Kilchberger Schwinget sei deshalb «ein kleines Fragezeichen» zu seinem Zustand noch dagewesen, erzählt Giger. «Aber ich habe mich schon top gefühlt» – Die Schulter machte ihm in der Folge keine Sorgen.

    Samuel Giger
    Samuel Giger im SRF-«Sportpanorama». - SRF

    Vor dem Saisonhighlight habe er sich auch bewusst viel Zeit genommen, erklärt der Schwinger. «Ich habe es irgendwie geschafft, die gesamte Konzentration und Aufmerksamkeit auf diesen Tag zu legen und konnte alles abrufen.»

    Wird Samuel Giger Schwingerkönig?

    Im «Sportpanorama» erklärt Giger zudem, was hinter seiner Entscheidung steckt, der erste Profi-Schwinger zu sein: «Ich will mir nach meiner Karriere nicht vorwerfen können, nicht alles dafür getan zu haben», sagt Giger. «Heute kann ich sagen: Ich bin auf dem richtigen Weg und tue alles dafür.»

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    Kommentare

    User #5612 (nicht angemeldet)

    Die Schwinger sind und bleiben Lernresistent.

    User #4610 (nicht angemeldet)

    Gyger ein grober Schwinger!!

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