Vuelta a España: Deutscher Radfahrer nach Kopfstoss zurückversetzt

    Mathias Kainz
    Mathias Kainz

    Spanien,

    Max Walscheid wird bei der Vuelta a España um mehr als 100 Plätze rückversetzt. Grund dafür ist ein Kopfstoss im Zielsprint der vierten Etappe.

    Vuelta a España
    Max Walscheid wird an der Vuelta a España um 100 Plätze zurückversetzt. - dpa

    Das Wichtigste in Kürze

    • An der Vuelta a España wird der deutsche Radfahrer Max Walscheid bestraft.
    • Im Zielsprint stösst er mit dem Kopf nach einem Kontrahenten.
    • Als Folge wird er von Platz drei auf Platz 104 zurückversetzt.

    Erst Freude, dann Ernüchterung bei Max Walscheid: Der deutsche Radfahrer wird an der Vuelta a España hart bestraft. Nach der vierten Etappe wird er von Platz drei auf Platz 104 zurückversetzt. Was ist passiert?

    Rund 400 Meter vor dem Etappenziel fangen die Kameras eine – schwierig zu deutende – Szene ein. Walscheid stösst mit dem Kopf in Richtung eines Kontrahenten. Bei diesem dürfte es sich um Juan Sebastian Molano vom UAE Team Emirates handeln. Auch er wurde rückversetzt.

    Die umstrittene Szene ist im Video bei rund 2:57 Minuten zu sehen.

    Walscheids Kopfstoss war laut seinem Team Sunweb eine Reaktion auf eine gefährliche Bewegung des Emirates-Fahrers. Das Team akzeptiert die Bestrafung. «Leider wurde Max von seinem dritten Platz verwiesen, weil seine Reaktion als zu aggressiv eingestuft wurde.»

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