Verspäteter Saisonstart für Vettel «ein Nachteil»

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    Nach seiner überstandenen Coronavirus-Infektion sieht Sebastian Vettel seinen verspäteten Formel-1-Saisonstart als besondere Herausforderung.

    Aston-Martin-Pilot Sebastian Vettel beantwortet Fragen während der Fahrer-Pressekonferenz in Melbourne.
    Aston-Martin-Pilot Sebastian Vettel beantwortet Fragen während der Fahrer-Pressekonferenz in Melbourne. - Asanka Brendon Ratnayake/AP/dpa

    Das Wichtigste in Kürze

    • <h2>«Wir sind im Moment nicht da, wo wir wollen»</h2>

    «Es ist ein Nachteil, die ersten beiden Rennen nicht mitgemacht zu haben», sagte der 34-Jährige bei einer Pressekonferenz in Melbourne. In Australien steht für den Heppenheimer am 10. April (7.00 Uhr MESZ/Sky) sein erstes Rennen in diesem Jahr an, nachdem er infolge seines positiven Tests in Bahrain und Saudi-Arabien nicht antreten durfte. «Mir geht es gut, besser als vor ein paar Wochen», sagte Vettel im Fahrerlager.

    «Wir sind im Moment nicht da, wo wir wollen»

    Es sei für ihn «komisch» gewesen, die ersten Saisonläufe nur von aussen zu beobachten. «Ich war Teil der Meetings und Briefings. Ich habe versucht, das Beste daraus zu machen», sagte der viermalige Weltmeister und lobte seinen Ersatzmann Nico Hülkenberg, der ganz kurzfristig einsprang. «Nico hat das sehr gut gemacht ohne jegliche Vorbereitung», sagte Vettel über seinen erfahrenen Landsmann.

    Dreimal schon konnte Vettel in der Vergangenheit in Melbourne gewinnen, im derzeit noch schwachen Aston Martin wird das diesmal nicht möglich sein. «Das wäre etwas schwierig», sagte der Hesse und ergänzte: «Wir sind im Moment nicht da, wo wir wollen.» Das Team aus England habe «viel Arbeit» vor sich: «Wir wollen hier mehr über unsere Probleme herausfinden. Ich habe die Strecke hier immer gemocht und freue mich darauf, wieder ins Auto zu steigen.»

    Traditionell gibt Vettel seinem Dienstfahrzeug einen eigenen Namen. Das ist in diesem Jahr allerdings noch nicht passiert. Dafür müsse der Wagen erst noch etwas schneller fahren, scherzte Vettel und sagte dann ernster: «Wir brauchen ein bisschen mehr Zeit als sonst.»

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