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    Kontaktloser Auftakt: Verstappen hinter Mercedes-Duo

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    Ungarn,

    Zunächst ist er noch der Schnellste. Unter Qualifikations- und Rennbedingungen am Nachmittag muss sich Max Verstappen jedoch geschlagen geben. Am fixesten ist aber nicht Formel-1-Superstar Lewis Hamilton unterwegs.

    Trainingsschnellster in Ungarn: Der Finne Valtteri Bottas vom Team Mercedes. Foto: Darko Bandic/AP/dpa
    Trainingsschnellster in Ungarn: Der Finne Valtteri Bottas vom Team Mercedes. Foto: Darko Bandic/AP/dpa - dpa-infocom GmbH

    Das Wichtigste in Kürze

    • Das Wiedersehen auf der Rennstrecke nach dem Crash von Silverstone verlief erstmal ohne weitere Schäden.

    Beim Auftakt zum Grossen Preis von Ungarn deutete sich aber bei über 30 Grad und knalliger Sonne das nächste hitzige Duell der WM-Rivalen an.

    Bottas Schnellster im Training

    Nach der knappen Bestzeit im ersten Freien Training am Mittag musste sich Spitzenreiter Max Verstappen im Red Bull in der zweiten einstündigen Einheit dem Mercedes-Duo geschlagen geben. Schnellster Pilot am Freitag war Valtteri Bottas, der Finne unterbot die Zeit seines hochdekorierten Teamkollegen Lewis Hamilton noch mal um 27 Tausendstelsekunden.

    Immerhin: In die Quere kamen sich Verstappen und Hamilton knapp zwei Wochen nach dem folgenreichen Rennunfall in Grossbritannien nicht. Verstappen zeigte sich nach dem schweren Einschlag gut erholt und angriffslustig, um so die übrig gebliebenen acht Punkte Vorsprung in die Sommerpause zu retten. Und Hamilton zeigte sich ob der Vorwürfe und der Kritik aus dem Red-Bull-Lager wegen der Berührung von Silverstone, die Verstappen in die Streckenbegrenzung befördert hatte, unbeeindruckt. Im ersten Training fehlten dem Puszta-Experten - acht Siege feierte Hamilton schon auf dem Hungaroring - 0,167 Sekunden auf Verstappen als Drittem, Bottas lag zwischen den beiden.

    Das Wort haben die Teamchefs

    Das Reden übernahmen am Freitag ihre Teamchefs. Und es gab einiges auf- und zu erklären. «Wir hatten das Gefühl, dass die Grenze überschritten wurde», betonte Toto Wolff, nachdem Mercedes in einer Mitteilung den abgewiesenen Protest von Red Bull begrüsst und den Verantwortlichen des erbitterten Rivalen letztlich vorgeworfen hatte, Hamiltons Namen und dessen Integrität zu verunglimpfen. «Die Kommentare nach dem Rennen, schriftlich und auch im Meeting, waren unterhalb der Gürtellinie. Wir sollten deeskalieren und nicht noch mehr Öl ins Feuer giessen», forderte Wolff.

    Kollege Christian Horner beteuerte in der Angelegenheit: «Was uns angeht, ist das Kapitel nun abgeschlossen.» Mit dem gescheiterten Versuch, eine härtere als die Zehn-Sekundenstrafe für Hamilton nachträglich zu erreichen, erlebte diesmal das Team so etwas wie einen Einschlag in die Streckenbegrenzung.

    Auf der Strecke kamen sich Hamilton und Verstappen bei einem Boxenstopp mal ein bisschen näher. Aber es gab keine Probleme, auch wenn Hamilton sich danach mal verbremste.

    Sebastian Vettel verbesserte sich mit Helm in Regenbogen-Lackierung im Aston Martin nach Rang 13 im ersten Freien Training auf den achten Rang, Mick Schumacher wurde zunächst 17., dann 18..

    Mit dem Grossen Preis von Ungarn an diesem Sonntag (15.00 Uhr/Sky), bei dem Hamilton den 100. Grand-Prix-Sieg seiner Karriere schaffen kann, endet die erste Saisonhälfte. Nach den Formel-1-Ferien geht es am letzten August-Wochenende in Spa-Francorchamps weiter.

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