Stroll bei GT3-Debüt weit zurück, Feller mit Pech
Beim GT World Challenge Europe Endurance Cup gab Lance Stroll sein GT3-Debüt – mit wenig Erfolg. Zwei der drei Schweizer beendeten das Rennen nicht.

Das Wichtigste in Kürze
- Lance Stroll kommt bei seinem GT3-Debüt nur auf den 48. Rang.
- Der Schweizer Ricardo Feller hat viel Pech und ein mechanisches Problem.
Beim GT World Challenge Europe Endurance Cup gab Formel-1-Fahrer Lance Stroll sein GT3-Debüt. Während des 6-Stunden-Rennens auf dem französischen Circuit Paul Ricard sass der Brite für das Team Comtoyou im Aston Martin. Doch von Erfolg war das Debüt nicht gekrönt.
Stroll kam in der Nacht ans Steuer. Da lag er auch wegen Strafen seiner Mitfahrer Merhi und Boya bereits weit zurück. Der Formel-1-Fahrer konnte zwar einige gute Rundenzeiten hinlegen. Für mehr als Rang 48 reichte es aber nicht.
Bitter endete die Nacht auch für den Schweizer Ricardo Feller. Als er in der vierten Stunde den Wagen übernahm, lag der Lionspeed-Porsche auf dem zweiten Rang. Doch kurz später beendete ein mechanisches Problem das Rennen. Feller sagte, das Auto sei nicht mehr zu lenken.
Mit Patric Niederhauser für Rutronik Racer konnte auch ein weiterer Schweizer das Rennen nicht beenden. Besser sah es für Fabio Scherer aus. Zusammen mit Maini und Drouet fuhr er auf Rang 25.
Den Sieg krallten sich Mattia Drudi, Marco Sorensen und Schlussfahrer Nicki Thiim dank einem starken Finish und etwas Glück. In der letzten Stunde kam das Safety-Car auf die Strecke. Dadurch verkürzte sich der Vorsprung von Lucas Auer, der das Rennen zusammen mit Stolz und Engel lange dominierte.
In der letzten halben Stunde gelang Thiim noch das Überholmanöver. Damit sichert sich Comtoyou Racing den Sieg beim Auftakt.












