Sebastian Vettel

    Sebastian Vettel schliesst trotz Zufriedenheit Comeback nicht aus

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    Sebastian Vettel fühlt sich in der Formel-1-Rente wohl. Grundsätzlich will der viermalige Weltmeister eine Rückkehr aber nicht ausschliessen.

    Sebastian Vettel
    Sebastian Vettel aus Deutschland vom Team Aston Martin winkt den Fans vor seinem letzten Rennen beim Grossen Preis von Abu Dhabi. James Gasperotti/Zuma Press/dpa - dpa

    Das Wichtigste in Kürze

    • In einem Interview spricht Sebastian Vettel über das Leben nach dem Formel-1-Rücktritt.
    • Er sei weiterhin zufrieden mit seiner Entscheidung, schliesst ein Comeback aber nicht aus.
    • Der Heppenheimer freut sich über den Erfolg seines ehemaligen Teams Aston Martin.

    Für Ex-Weltmeister Sebastian Vettel fühlt sich sein Rücktritt nach dem Ende der vergangenen Formel-1-Saison weiterhin richtig an. «Wenn ich es jetzt schon bereuen würde, wäre die Entscheidung nicht so gut gewesen. Momentan geht es mir so gut, wie das in einem halben Jahr aussieht, weiss ich nicht. Das ist Teil der Entdeckungsreise, die mir bevorsteht», sagte der Hesse im Interview mit den Fernsehsendern RTL und ntv.

    Eine Rückkehr in die Motorsport-Königsklasse wollte Vettel grundsätzlich aber nicht ausschliessen. Der Heppenheimer sagte: «Es kann auch sein, dass ich in einem halben Jahr durchdrehe, es auf der Couch nicht mehr aushalte. Und wieder fahren möchte.» Für den Ex-Champion sei «im Moment alles denkbar», sagte der 35-Jährige.

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    Sebastian Vettel belegte zum Abschluss seiner Formel-1-Karriere in Abu Dhabi den zehnten Platz. - Hasan Bratic/dpa

    Aus der Ferne beobachtet Sebastian Vettel gerade, wie sein ehemaliger Rennstall Aston Martin zu Beginn des Jahres grosse Fortschritte macht. Sein Nachfolger Fernando Alonso schaffte es in beiden bisherigen Rennen als Dritter jeweils auf das Podest. Vettel war 2022 nur hinterhergefahren. Anfangs sei es «etwas komisch» gewesen, das Auto so schnell zu sehen, sagte Vettel.

    «Aber es überwiegt die Freude für das Team», so Vettel. «Schön, dass die Mannschaft, und ich kenne die Jungs und Mädels ja, dieses Jahr ein besseres Auto haben.»

    Kurz-Comeback war für Sebastian Vettel «kein Thema»

    Einem kurzfristigen Comeback beim englischen Traditionsrennstall in Bahrain zum Auftakt sei Vettel «nicht sehr nah gewesen», sagte er. Von den Verletzungen seines ehemaligen Teamkollegen Lance Stroll vor dem Saisonstart habe er zunächst nichts mitbekommen.

    «Als ich davon gehört habe, habe ich erst dem Lance geschrieben und ihm beste Genesung gewünscht. Ich habe aber nicht so weit gedacht, was das bedeuten könnte», sagte Vettel beim Bezahlsender Sky. Dass er für Stroll kurzfristig hätte einspringen können, sei «nie ein Thema» gewesen, betonte der 53-malige Grand-Prix-Sieger. Stroll war ohnehin rechtzeitig wieder einsatzfähig.

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