MotoGP: Zarco plant Comeback ohne OP – im September wieder am Start?
Honda-Pilot Johann Zarco könnte im Herbst wieder in der MotoGP an den Start gehen: Der Franzose erholt sich wohl ohne Eingriff von seiner Knieverletzung.

Das Wichtigste in Kürze
- Johann Zarco kann wohl ohne Operation sein MotoGP-Comeback anvisieren.
- Die Bänderverletzungen in seinem linken Knie verheilen besser als erwartet.
- Der LCR-Honda-Pilot setzt nun auf Reha und Physio statt auf einen Eingriff.
Gute Nachrichten von Johann Zarco: Mehr als einen Monat nach seinem schweren Sturz beim Catalunya-GP zeichnet sich ab, dass der Franzose nicht operiert werden muss. Die Verletzungen im linken Knie verheilen offenbar auch ohne einen Eingriff. Damit rückt sein Comeback in der MotoGP deutlich näher.
Zarco war in Barcelona beim Neustart nach dem Horror-Crash von Alex Márquez Auslöser einer Massenkollision gewesen. Dabei verkeilte sich sein linkes Bein im Motorrad von Pecco Bagnaia. Zarco erlitt Verbrennungen am Schienbein und mehrere Bänderrisse im linken Knie.
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Die Schwere der Bänderverletzungen war aber wegen der Schwellungen lange nicht klar festzustellen. Und weil die Verbrennungen ein Infektions-Risiko darstellten, wartete sein Team mit einem Eingriff ab. Nun ist klar: Das hintere Kreuzband und das Seitenband heilen offenbar von selbst ab.
Letzter Heim-GP für Crutchlow in der MotoGP
Das grösste Problem bleibt das gerissene vordere Kreuzband – das nun aber nicht operiert wird. Zarco konzentriert sich gemäss «The Race» stattdessen auf seine Rehabilitation und die Physiotherapie. Der Franzose visiert ein Comeback beim Misano-Grand-Prix Mitte September an.

Bis dahin dürfte der Franzose weiterhin von Cal Crutchlow vertreten werden. Der Brite kommt damit wohl auch zu einem vermutlich letzten Heim-Grand-Prix in seiner Karriere: Nach dem Sachsenring-GP gastiert die MotoGP Anfang August in Silverstone. Auch das Aragon-Wochenende dürfte Crutchlow noch bestreiten.
















