Dominique Aegerter: «Hatten dieses Wochenende ziemlich viel Pech»
Auf Kurs zu Rang vier scheidet Dominique Aegerter in der Supersport-WM in Phillip Island (Australien) aus. Der Oberaargauer hadert mit gleich zwei Defekten.

Das Wichtigste in Kürze
- Dominique Aegerter scheidet in Australien zweimal mit einem technischen Defekt aus.
- Bei Regen-Chaos lag der Schweizer am Sonntag auf Kurs zu einem Top-Resultat.
- Trotz Pech bleibt Aegerter optimistisch für den weiteren Saisonverlauf.
Dominique Aegerter erlebte in Australien ein Wochenende zum Vergessen. Der Schweizer Motorradrennfahrer fiel im zweiten Rennen auf Phillip Island aus. Ein technischer Defekt stoppte ihn eine Runde vor Schluss.
Der Berner lag zu diesem Zeitpunkt auf dem vierten Platz. Es wären seine ersten Weltmeisterschaftspunkte mit der neuen Kawasaki gewesen. Schon beim Saisonstart am Samstag hatte ihn ein Defekt ausgebremst.
Regen sorgt für Reifen-Chaos
Kurz vor Rennbeginn setzte Regen ein. Die Teams mussten schnell über die Reifenwahl entscheiden. Aegerter und sein Team wagten ein Risiko mit Slick-Reifen.

Die meisten Konkurrenten wählten Regenreifen. Als die Strecke wieder trocknete, mussten sie zum Reifenwechsel an die Box. Aegerter profitierte von dieser Strategie und kämpfte sich nach vorne.
Dominique Aegerter hadert mit Pech
«Zunächst einmal würde ich sagen, dass wir dieses Wochenende ziemlich viel Pech hatten», sagte Aegerter nach dem Rennen. «Ich lag auf dem vierten Platz. Aber eine Runde vor Schluss hatten wir erneut ein technisches Problem», erklärt der Oberaargauer.
Die doppelte Enttäuschung sei besonders frustrierend. Trotz der Rückschläge bleibt der Berner optimistisch. «Wir können immer noch eine grossartige Saison haben, denn es war erst das erste Wochenende», betont er.

Das nächste Rennen für den zweifachen Supersport-Weltmeister findet in fünf Wochen in Portimao statt. Bis dahin will das Team die Ursachen der Probleme finden.












