Haile Gebrselassie und Mo Farah streiten sich weiter

    Pascal Moser
    Pascal Moser

    Äthiopien,

    Die beiden Leichtathletik-Legenden Mo Farah (36) und Haile Gebrselassie (46) befinden sich mitten in einem öffentlich ausgetragenen Streit.

    Haile Gebrselassie
    Mo Farah befindet sich weiterhin in einem Streit mit Haile Gebrselassie. - Keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Der Streit zwischen Haile Gebrselassie und Mo Farah scheint kein Ende zu nehmen.
    • Die beiden Leichtathletik-Idole machten gegenseitig Anschuldigungen.

    Haile Gebrselassie (46) und Mo Farah (36) befinden sich weiterhin in einem öffentlich ausgetragenen Streit. Grund dafür sind gegenseitige Anschuldigungen um einen Aufenhalt des Briten Farah in einem Hotel Gebrselassies in Addis Abeba (Äthiopien). Nun hat sich auch Farahs Trainer in den Disput eingeschaltet.

    Dieser wies den formulierten Vorwurf, Farah habe im Hotels einen Mann und eine Frau «geschlagen und getreten», als Selbstverteidigung zurück. Der merhfache Olympiasieger Farah habe seinen Trainingspartner Abi Bashir lediglich schützen wollen. Beide sollen mit Kurzhanteln bedroht worden sein.

    Haile Gebrselassie soll bei Diebstahl nicht geholfen haben

    Den Disput hatte der 36-jährige Farah auf der Pressekonferenz vor dem am Sonntag stattfindenden London-Marathon angestossen. Dort beschuldigte dieser Gebrselassie, ihm nach einem Diebstahl in dessen Hotel nicht geholfen zu haben. Der Vorfall soll sich Ende März bei der Vorbereitung Farahs auf traditionsreiche Rennen ereignet haben. Dabei seien ihm umgerechnet rund 3'300 Franken, zwei Telefone und eine Uhr gestohlen worden.

    Haile Gebrselassie hatte die Vorwürfe scharf zurückgewiesen. Der 46-Jährige beschuldigte Farah, selbst teils massive Verstöße begangen zu haben - unter anderem den angeblichen Angriff im Fitnessraum. Zudem soll Farah seine Hotelrechnung in Höhe von umgerechnet rund 2960 Franken nicht bezahlt haben. Das obwohl ihm nach dem Verlust seiner Wertgegenstände eine Ermässigung von 50 Prozent angeboten worden sein soll.

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