Bislett Games: Allen siegt erneut, Klosterhalfen knackt WM-Norm

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    Norwegen,

    Konstanze Klosterhalfen knackt an den Bislett Games in Oslo über 5000 Meter die WM-Norm. Derweil siegt Football-Profi Devon Allen über 110 Meter Hürden erneut.

    Bislett Games
    Erreicht an den Bislett Games die WM-Norm: Konstanze Klosterhalfen. - Michael Kappeler/dpa

    Das Wichtigste in Kürze

    • An den Bislett Games in Oslo knackt Konstanze Klosterhalfen die WM-Norm über 5000 Meter.
    • Die 110 Meter Hürden gewinnt schon wieder Footballer Devon Allen.

    Deutschlands Topläuferin Konstanze Klosterhalfen hat bei ihrem Saisondebüt bei den Bislett Games in Oslo über 5000 Meter die WM-Norm geknackt. In 14:37,94 Minuten wurde die 25-jährige Weltmeisterschaftsdritte aus Leverkusen aber nur Achte. Das Bislett-Stadion, wo das Diamond-League-Meeting stattfand, war am Donnerstag mit 23'000 Zuschauern ausverkauft.

    «Ich war supernervös, habe es aber ganz okay gelöst. Die Saison ist noch lang», sagte Klosterhalfen bei Sky. Siegerin wurde die Äthiopierin Dawit Seyaum in 14:25,84 Minuten. Die Berlinerin Alina Reh musste sich mit Rang 15 in 15:06,29 Minuten begnügen.

    Bislett Games: Duplantis gewinnt Stabhochsprung

    Stabhochsprung-Weltrekordler Armand Duplantis wäre beim zweiten Versuch über 5,92 Meter durch eine Fahrlässigkeit fast ausgebremst worden. Ein im Einstichkasten vergessenes Handtuch brachte ihn nach dem Absprung gefährlich ins Schwanken. Dennoch schaffte er im dritten Versuch die Höhe. Am Ende gewann der Schwede sogar mit 6,02 Metern.

    devon allen
    Bislett Games: Hürden-Star Devon Allen (r) wird künftig auch als Footballer in der NFL spielen. - Ennio Leanza/KEYSTONE/dpa

    Football-Profi Devon Allen gewann erneut über 110 Meter Hürden, musste sich jedoch mit 13,22 Sekunden zufriedengeben. Drei Tage zuvor war der US-Amerikaner in New York in 12,84 Sekunden die drittschnellste Zeit in der Hürdensprint-Geschichte gelaufen. Er war nur vier Hundertstelsekunden vom Weltrekord von Landsmann Aries Merritt entfernt.

    Im Diskuswerfen kam die Deutsche Kristin Pudenz mit 63,31 Metern auf den dritten Platz vor Landsfrau Claudine Vita (61,57). Der beste Wurf des Tages gelang der zweimaligen Olympiasiegerin Sandra Perkovic aus Slowenien mit 66,82 Metern.

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