Diskus-Olympiasieger Harting nur Sechster in Stockholm

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    Schweden,

    Die deutschen Leichtathleten konnten bei der dritten Station der Diamond League in Stockholm nicht glänzen. Auch Diskus-Olympiasieger Christoph Harting als Sechster mit nur 62,88 Metern nicht.

    Christoph Harting wurde mit einer Weite von 62,88 Metern Sechster. Foto: Jesper Zerman/Bildbyran via ZUMA Press
    Christoph Harting wurde mit einer Weite von 62,88 Metern Sechster. Foto: Jesper Zerman/Bildbyran via ZUMA Press - dpa-infocom GmbH

    Das Wichtigste in Kürze

    • Diskus-Olympiasieger Christoph Harting ist noch weit von seiner Bestform entfernt.

    Beim Diamond-League-Meeting in Stockholm warf der Berliner nur 62,88 Meter und wurde Sechster.

    Seine bisher beste Leistung hatte er zum Auftakt dieser Leichtathletik-Premiumserie in Doha/Katar mit 64,49 Metern gezeigt. Dagegen hat der Schwede Daniel Stahl die grossen Würfe schon drauf: Mit 69,57 Meter gelang ihm sein zweiter Diamond-League-Erfolg.

    Die Ulmer Läuferin Alina Reh hat ihre Bestleistung über 5000 Meter um knapp sechs Sekunden auf 15:04,10 Minuten verbessert und wurde Elfte. Ihre bisher schnellste Zeit über fünf Kilometer hatte sie im Halbfinale der Weltmeisterschaften 2017 in London in 15:10,01 Minuten aufgestellt. Den Sieg sicherte sich Agnes Jebet Tirop aus Kenia mit der Weltjahresbestzeit von 14:50,82 Minuten.

    Enttäuschend war der Auftritt der EM-Dritten Marie-Laurence Jungfleisch. Die Stuttgarterin kam nicht über 1,78 Meter im Hochsprung hinaus und wurde Siebte. Die zweimalige Weltmeisterin Maria Lasitskene (Neutrale Athletin) gewann mit 1,92 Metern.

    Hallen-Vizeeuropameisterin Cindy Roleder (SV Halle) erreichte in 12,94 Sekunden über 100 Meter Hürden Platz vier und konnte immerhin Europameisterin Elvira Herman (Weissrussland/12,94) im Foto-Finish hinter sich lassen. Weltmeister Kendra Harrison (USA) kam in 12,52 Sekunden als Erste ins Ziel. Über 200 Meter rannte die Britin Dina Asher-Smith in 22,18 Sekunden die schnellste Zeit in diesem Jahr. Zum Abschluss des Meetings siegte der Kenianer Rhonex Kipruto über 10.000 Meter in der Weltjahresbestzeit von 26:50,16 Sekunden.

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