Der THW Kiel steht dicht vor der Titelverteidigung in der Handball-Bundesliga.
Die Spieler des THW Kiel feiern den Heimsieg gegen Lemgo. Foto: Frank Molter/dpa
Die Spieler des THW Kiel feiern den Heimsieg gegen Lemgo. Foto: Frank Molter/dpa - dpa-infocom GmbH

Das Wichtigste in Kürze

  • Mit dem deutlichen Erfolg gegen Lemgo gelang dem THW vor 2304 Zuschauern die Revanche für die schmerzvolle Niederlage im Pokal-Halbfinale vor drei Wochen.

Der deutsche Rekordmeister gewann sein Heimspiel gegen den TBV Lemgo Lippe mit 33:23 (20:9) und geht als Tabellenführer mit einem Punkt Vorsprung vor dem Nordrivalen SG Flensburg-Handewitt ins Saisonfinale. Die Kieler müssen am 27. Juni bei den Rhein-Neckar Löwen antreten, Flensburg empfängt HBW Balingen-Weilstetten.

Mit dem deutlichen Erfolg gegen Lemgo gelang dem THW vor 2304 Zuschauern die Revanche für die schmerzvolle Niederlage im Pokal-Halbfinale vor drei Wochen. Sander Sagosen und Harald Reinkind waren mit jeweils sieben Toren beste Werfer bei den Kielern, die 67:7 Punkte auf dem Konto haben.

Flensburg (66:8) hatte bereits am Vortag durch ein glückliches 27:26 beim HC Erlangen die Titelentscheidung vertagt. «Es steckt viel Charakter in der Mannschaft», lobte SG-Trainer Maik Machulla danach.

Entschieden ist dagegen die Frage nach dem vierten Absteiger. Nach einem dramatischen 24:24 (14:10) bei GWD Minden müssen die Eulen Ludwigshafen in die Zweitklassigkeit zurückkehren. Nur mit einem Sieg beim direkten Rivalen hätte sich Ludwigshafen eine Chance auf die Rettung am letzten Spieltag erhalten. Bereits zuvor stand der Abstieg des HSC 2000 Coburg, von TuSEM Essen und der HSG Nordhorn-Lingen fest.

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