Schweiz trifft an EM 2022 auf Norwegen, Ungarn und Kroatien

Die Schweizer Frauen-Nationalmannschaft hat im kommenden November mit Titelverteidiger Norwegen, Ungarn und Kroatien zu tun.

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Handball - Schweizerischer Handball-Verband

Bei ihrer ersten Teilnahme an einer Endrunde überhaupt, bekommt es die Schweizer Frauen-Nationalmannschaft im kommenden November mit Titelverteidiger Norwegen, Ungarn und Kroatien zu tun. Die Schweiz wird ihre Spiele in Ljubljana austragen. Die Schweiz erwischt bei der Auslosung in der slowenischen Hauptstadt Ljubljana eine erwartet schwierige Gruppe.

Mit den Norwegerinnen trifft man auf die Titelverteidigerinnen, Kroatien holte an der letzten Europameisterschaft die Bronzemedaille und auch Ungarn zählt zur erweiterten Weltspitze. Da die Schweizerinnen in die Gruppe A gelost wurden, werden sie alle drei Vorrundenspiele in Ljubljana austragen. Auch der Spielplan steht bereits. 

Als erstmalige Teilnehmerin an einer EM-Endrunde wird die junge Schweizer Nationalmannschaft als klare Aussenseiterin in alle drei Partien steigen. Das zeigt auch ein Blick auf die Gegner-Statistik. Weder gegen Norwegen, noch Ungarn oder Kroatien konnte die Schweiz bislang ein Spiel gewinnen.

Nationaltrainer Martin Albertsen sagt unmittelbar nach der Auslosung: «Das wird eine Goliath-Aufgabe. Aber ich habe einen Plan mit meinem Team. Taktisch sind wir schon auf gutem Niveau, jetzt müssen wir uns körperlich und technisch verbessern um in Zukunft vielleicht eine Überraschung schaffen zu können.»

Respekt vor den Gegnern

Von den Norwegerinnen hat Albertsen den allerhöchsten Respekt. «Sie werden zusammen mit Dänemark und Frankreich um den Titel spielen.» Trotzdem möchte er in allen drei Partien auf ein möglichst gutes Resultat spielen. «Denn schliesslich haben wir einen sehr jungen Kader, nichts zu verlieren und können frei aufspielen.» Albertsen fügt an, dass die Ungaren in Ljubljana wohl ein Heimspiel haben werden.

Die ungarische Grenze ist nur wenige Kilometer von Ljubljana entfernt. «Aber ich freue mich natürlich auch auf viele Schweizer Fans.» Auf eine grosse Schweizer Fan-Gemeinde in Ljubljana hofft auch Ingo Meckes, Chef Leistungssport beim SHV. «Vom Ort her haben wir das beste Los erwischt. Wir spielen dreimal in der wunderschönen slowenischen Hauptstadt. Das lässt sich für die Fans gut mit einer Handball-Reise kombinieren.»

«Sportlich haben wir mit Norwegen wahrscheinlich DIE Top-Mannschaft erwischt. Sie lassen über 60 Minuten kaum nach, das wird eine grosse Herausforderung für uns», so Meckes weiter. Spannend wird das Ungarn-Spiel. «Sie sind auf Nachwuchsebene zum Non-plus-Ultra in Europa geworden und verfügen wie wir über ein sehr junges Team.»

Kroatien wiederum spiele auf einem ähnlichen Level wie Ungarn und verfüge wie die anderen beiden Mannschaften über mehr Erfahrung als die Schweiz. «Aber das ist eine Endrunde, da gibt es nur noch harte Gegner.»

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