Biodiversität

    Für mehr Biodiversität: Altstätten geht gegen Neophyten vor

    Nau.ch Lokal
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    Rheintal,

    Wie die Gemeinde Altstätten mitteilt, informiert Barbara Beck-Wörner am 30. April 2024 über die exotischen Pflanzen, die Probleme verursachen.

    Blick auf Altstätten. - Stadt Altstätten

    In vielen Gärten sind sie ein immergrüner Sichtschutz oder erfreuen durch ihre Farbenpracht und ihr exotisches Flair.

    Doch Kirschlorbeer, Sommerflieder oder auch Forsythie bieten heimischen Tieren kaum Nahrung.

    So können die Schmetterlinge etwa den Nektar des Flieders nicht verwerten.

    Und weit verheerender: Einige der exotischen Pflanzen breiten sich auch in Wäldern und auf Feldern rasch aus und schmälern dadurch die Erträge in der Forst- und Landwirtschaft oder gefährden die Schutzfunktion der Wälder.

    Einladung zum öffentlichen Vortrag

    Am Dienstag, 30. April 2024, informiert Barbara Beck-Wörner über die exotischen Pflanzen, die Probleme verursachen, wovon mehr als zwei Dutzend nach einem aktuellen Bundesratsentscheids ab Herbst 2024 nicht mehr angepflanzt werden dürfen.

    Die Biologin begründet mit Blick auf die Evolution, warum sich invasive Neophyten so erfolgreich in neuen Lebensräumen ausbreiten und wie sie das natürliches Ökosystem verändern.

    Auch zeigt sie, wie man die heimische Flora und Fauna davor schützen und bewahren kann. Im Anschluss sind alle zu einem Apéro eingeladen.

    Städtische Bemühungen

    Im Rahmen des Biodiversitätskonzepts ersetzt die Stadt invasive Neophyten auf den Flächen der Stadt und den Schulen suksessive durch heimische Pflanzen.

    Dabei und in der Bekämpfung arbeitet die Stadt eng mit dem Neophyten-Spezialisten Peter Rodighiero, dem Forst, der Melioration und dem Bundesasylzentrum zusammen.

    Von Ende März bis Ende Oktober entfernen die Teams die invasiven Neophyten regelmässig auf gemeindeeigenen Flächen, insbesondere entlang von Wanderwegen und Bächen.

    In Altstätten wuchert vor allem das Berufskraut, die Goldrute, der Sommerflieder oder der Staudenknöterich.

    Gemeinsam für mehr Biodiversität

    Für mehr Vielfalt und Leben auf städtischem Grund hat die Stadt weitere Aktivitäten geplant.

    Im Mai geht es auf örtliche Entdeckungstour mit dem Umweltingenieur Dominic Frei und im Juli erklärt und zeigt die Kompostexpertin Eveline Dudda das Wunderding Kompost und die Grünflächenspezialistin Corinna Troy informiert über wundersame Zuhause für allerlei Lebewesen im NaNuGarten.

    Im September erklärt die Wildtierbiologin Sandra Gloor wie Bäume Städte bereichern und die Lebensadern der Biodiversität sind.

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