Yaya Touré wirft Pep Guardiola Rassismus vor

Jan Weisstanner
Jan Weisstanner, DPA

Grossbritannien,

Fussball-Profi Yaya Touré hat seinem Trainer Pep Guardiola Rassismus vorgeworfen. Dieser durchlebt dunkle Zeiten.

Manchester City Guardiola
Mit Manchester City Meister, aber sonst auch oft in negativen Schlagzeilen: Pep Guardiola (47). - dpa

Das Wichtigste in Kürze

  • Josep Guariola steht momentan im Schussfeuer der Kritik.
  • Man-City-Spieler Yaya Touré beschuldigt den Coach des Rassismus.
  • Zudem wurde gegen Guardiola eine Sperre wegen Beleidigung des Schiris verhängt.

Yaya Touré habe sich von Pep Guardiola schlecht behandelt gefühlt und sei bei Manchester City in der abgelaufenen Saison ohne ersichtlichen Grund kaum eingesetzt worden, sagte der 35-jährige Ivorer dem Magazin «France Football». «Ich habe angefangen mich zu fragen, ob es etwas mit meiner Hautfarbe zu tun hat.»

Der 97-malige Nationalspieler war bei City vergangene Saison unter Guardiola nur auf zehn Premier-League-Spiele gekommen. «Als mir klar wurde, dass meine Statistiken, so gut wie oder sogar besser als die der anderen waren, habe ich verstanden, dass es keine Frage der Physis ist», sagte Touré.

Er sei nicht der erste, der die Ungleichbehandlung durch Guardiola anspreche. «Auch bei Barça haben sie diese Frage gestellt. Vielleicht werden wir Afrikaner nicht von allen immer gleich behandelt wie alle anderen», sagte der Ivorer. Touré verlässt den Klub Ende Saison nach acht Jahren.

Nur zehn Einsätze mit dem Meisterteam: Yaya Touré ist nicht gut auf Pep Guardiola zu sprechen.
Nur zehn Einsätze mit dem Meisterteam: Yaya Touré ist nicht gut auf Pep Guardiola zu sprechen. - Keystone

Sperre wegen Beleidigung

Guardiola steht momentan nicht nur wegen diesen Vorkommnissen in den negativen Schlagzeilen. Der Katalane stürmte im Champions-League-Viertelfinal gegen Liverpool in der Halbzeit auf den Platz und griff den Schiedsrichter verbal an. Die UEFA brummte dem langjährigen Barça-Coach eine Sperre auf – so muss Guardiola den Champions-League-Start der nächsten Saison von der Tribüne aus verfolgen.

Beinahe vergessen ist mittlerweile die Debatte um die Unabhängigkeit Kataloniens. Auch hier wurde gegen Pep Guardiola gegen Ende des letzten Jahres eine Untersuchung eingeleitet, da der Spanier an einem Protestmarsch zur Unabhängigkeit der Region ausgesprochen haben soll.

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